Sie sind jung, unerfahren und willig, praktische Erfahrungen zu sammeln - unsere Jungjäger. Deshalb wurden sie kürzlich vom Jungjägerobmann abends auf den Strich geschickt - genauer gesagt auf den Entenstrich.
Was für den Laien anrüchig klingen mag, bezeichnet in der Jägersprache den Flug von Enten in den Morgen- und Abendstunden. Auf diese Weise wurden die Jungjäger in die Gepflogenheiten, den Ablauf und in Sicherheitsaspekte einer Gesellschaftsjagd eingewiesen, um für die anstehende Treibjagdsaison präpariert zu sein. Schließlich kennen die meisten Jungjäger diese Aspekte nach Bestehen der Jägerprüfung nur aus der Theorie. Die fatalen Folgen von unsachgemäßem Verhalten auf Gesellschaftsjagden waren zuletzt gehäuft den Medien zu entnehmen. Der Hegering Edewecht nimmt sich der Verantwortung an und und versucht die Lücke zwischen Theorie und Praxis mit der Anleitung von Jungjägern zu schließen.
Wenngleich dies Nebensache war, hatte der eine oder andere guten Anlauf und konnte sein erstes Stück Wild erlegen. Dieses wurde im Anschluss küchenfertig zerlegt, um es beim nächsten Jungjägertreffen fachgerecht zuzubereiten.
Ein Dank gilt den Jeddeloher Revierinhabern, die ihr Revier zu diesem Zweck den Jungjägern zugänglich machten.