18.06.2022 - 18.06.2022 17 Uhr

Jahreshauptversammlung 2022

Wolf und Goldschakal kommen ins Jagdrecht

Schießnachweis wird Pflicht - bleihaltige Munition ab 2025 verboten

Am 17. Mai verabschiedete der Niedersächsische Landtag eine Gesetzesnovelle zum niedersächsischen Landesjagdgesetz. Das teilte die Landesjägerschaft Niedersachsen in einer Pressemitteilung mit.

Der Wolf wurden ins Jagdrecht überführt. Gleiches gilt für den Goldschakal. Am Schutzstatus des Wolfes ändert das nichts. Beide Arten erhalten eine ganzjährige Schonzeit. "Trotzdem ist dieser Schritt im Sinne einer perspektivischen Betrachtung und vorausschauenden Handelns, richtig und wichtig", heißt es von der LJN.

Weitere Änderungen gibt es unter anderem beim Einsatz von Nachtsicht- und Nachtzieltechnik, deren Einsatzmöglichkeiten auf bestimmte Wildarten, unter anderem Neozoen wie den Waschbär ausgeweitet werden, der Verwendung von Bleimunition, deren Nutzung mit einer Übergangsfrist ab dem 1. April 2025 für Büchsmunition und Flintenlaufgeschosse verboten wird, sowie der Einführung eines jährlichen Schießübungsnachweises, der für die Teilnahme an Gesellschaftsjagden verpflichtend wird. Daneben gibt es auch weitere Änderungen, deren Ausgestaltung über den Verordnungswege nun folgen werden. (Quelle: LJN, 17. Mai 2022)

www.ljn.de/ueber-uns/aktuelles/news-artikel/news/novelle-des-niedersaechsischen-jagdgesetzes-verabschiedet

Wilden Nachwuchs schützen - Ländereien nicht betreten

Hunde müssen ab 1. April an die Leine

Nicht nur für Hundehalter gelten ab dem 1. April Regeln. Sie müssen ihren Vierbeiner bis zum 15. Juli in der freien Natur an der Leine behalten. Damit soll Ruhe in die Brut- und Setzgebiete von Wildvögeln und -tieren gebracht werden. Deshalb - und zum Schutz der Nutzpflanzen - dürfen auch während der jetzt herrschenden Vegetationsperiode landwirtschaftliche Flächen nicht mehr betreten werden.

Seit Ende Februar tummelt sich bereits der Wildschweinnachwuchs in der Natur. Er bleibt oftmals gut verborgen im dichten Unterholz und bleibt deshalb meistens unentdeckt. Anders ist es bei am Boden brütenden Vögeln, Feldhase und Rehwild. Einige von ihnen neigen dazu, an Weges-, Feld- und Wiesenränder ihren Nachwuchs zu bekommen. Manch Spaziergänger erscheinen Küken und Jungtiere deshalb verwaist. In der Regel handelt es sich um einen großen Irrtum. Die Elterntiere befinden sich unbemerkt in der Nähe und beäugen alles aus sicherer Distanz.
Junghasen kauern gut getarnt in der so genannten Sasse und werden meist nur nachts von der Häsin gesäugt. Selbst Kitze, die ab Ende April vorranging auf Wiesen geboren (gesetzt) werden, erhalten nur wenige Male am Tag Milch. Die Ricke hält aus der Ferne ein wachsames Auge auf ihr Kitz. Die geringe Frequenz der Mütter auf ihre Kinder geschieht zum Schutz, damit keine Fressfeinde, so genannte Prädatoren, auf sie aufmerksam gemacht werden.


Der Wildtiernachwuchs mag noch so verwaist wirken, er ist es in der Regel nicht. Deshalb, nicht anfassen, schon gar nicht einsammeln und möglichst schnell vom "Fundort" entfernen. Hat das Muttertier dann das Gefühl, gestört worden zu sein oder einen schlechten Platz für ihr Kind ausgewählt zu haben, wird es den Nachwuchs wenig später von dort wegführen.
Weshalb es auch für Bodenbrüter so wichtig ist, nicht gestört zu werden: Bei Studien an Fasanengelegen durch die Tierärztliche Hochschule Hannover stellten Biologen fest, dass die Henne ihr Gelege im Stich lässt, sobald sie zwei Mal gestört wurde.


Die Anleinpflicht vom 1. April bis 15. Juli ist im "Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung" (NWaldLG), Paragraf 33, geregelt. Gleiches gilt für das Betreten von Flächen. Dort ist in Paragraf 23 festgeschrieben, dass zum Beispiel neben Walddickungen auch "Äcker in der Zeit vom Beginn ihrer Bestellung bis zum Ende der Ernte" und "Wiesen während der Aufwuchszeit und Weiden während der Aufwuchs- oder Weidezeit" - von den Bewirtschaftern abgesehen - nicht betreten, beritten und befahren werden dürfen. (bd)

Jahreshauptversammlung erst am 18. Juni

Aufgrund der Corona-Lage können wir an unserer für den 12. März geplanten Veranstaltung nicht festhalten.

Neuer Termin für die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Rotenburg ist

Samstag, 18. Juni 2022.

Die jüngst versandte Einladung und die Tagesordnung gelten entsprechend für den neuen Termin.

Die Trophäenbeurteilung beziehungsweise Hegeschau wird im Vorwege zur Versammlung vorgenommen

Ob an den Terminen der Hegeringsversammlungen festgehalten wird, entscheiden die Hegeringe nach eigenem Ermessen.

Schießplan 2022/2023

Der aktuelle Schießplan für unseren Schießstand Ahlsdorfer Forst in Rotenburg ist online. Einmal ist er in der rechten Spalte als pdf-Datei unter "Download" zu finden, zum anderen hier:

schiessplan.jaegerschaft-row.de

Waidblatt 2022 erschienen

Feldhase als Themenschwerpunkt

Am 26. Februar ist die mittlerweile 18. Ausgabe unseres Waidblattes erschienen. Verteilt wurde unser Mitteilungsblatt mit der Rotenburger Rundschau, in deren Zusammenarbeit das Heft erschienen ist.

Gesunde Ernährung ein Hauptmotiv

Deutschlands Jäger werden weiblicher und jünger

Deutscher Jagdverband wertet Jungjägerbefragung aus

Die Jagd wird weiblicher und jünger, die Zahl der Jagdschüler ohne Vorkenntnisse steigt. Hoch im Kurs steht Wildbret als Motiv. Die Ergebnisse der dritten DJV-Jungjägerbefragung liegen jetzt vor.

Gesunde Ernährung ein Hauptmotiv

Für immer mehr Menschen ist Wildbret ein Grund, die Jägerausbildung in Angriff zu nehmen. Dieses Motiv ist von Platz 4 (2011) auf Platz 3 vorgerückt. Nach wie vor auf Platz 2 steht angewandter Naturschutz, gewinnt aber weiter an Bedeutung: Die Nachwuchsgeneration will selbst anpacken und Lebensräume verbessern – etwa durch Blühflächen oder Gehölze in der Kulturlandschaft. Auf Platz 1 steht unverändert das intensive Naturerlebnis. Wer Erfolg bei der Jagd haben will, muss Tiere und Pflanzen genau kennen, Spuren lesen können und bei jeder Witterung draußen sein. Eine Besonderheit gibt es bei den Frauen. Auf Platz 4 schafft es hier die Jagdhundeausbildung als Motiv, Jägerin zu werden – bei Männern reicht es nur zu Platz 6.

Hier geht es zur ganzen Auswertung:

www.jagdverband.de/immer-mehr-frauen-machen-jaegerpruefung

Jagdausübung und Corona

Landwirtschaftsministerium aktualisiert Empfehlungen zu Gesellschaftsjagden

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) hat seine organisatorischen Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden (Drück- und Treibjagden) sowie Hinweise zur ASP vom 26.11.2021 sowie 17.12.2021 aktualisiert. (Stand: 3. Januar 2022)

Sie finden diese nachstehend im Wortlaut

Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden (Drück- und Treibjagden) sowie Hinweise zur ASP.

Hannover, 03.01.2022 ML:

Mit der geänderten Niedersächsischen Corona-Verordnung (Nds. Corona-VO) vom 22.12.2021, die am 27.12.2021 in Kraft getreten ist, werden die Kontaktbeschränkungen verschärft. Oberstes Gebot ist weiterhin, die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen und die Überlastung des Gesundheitssystems, insbesondere der Intensivstationen in den Krankenhäusern, zu verhindern.
Für die Empfehlungen zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild sowohl zur Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:

I. Drückjagden auf Schalenwild sind gemäß § 8 Abs. 1 Nds. Corona-VO Veranstaltungen und werden der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr zugeordnet (§ 8 Abs. 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO).

Voraussetzungen für die Durchführung sind die

  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (vgl. § 4 Nds. Corona-VO),
  • Erstellung eines Hygienekonzeptes (vgl. § 5 Nds. Corona-VO),
  • Datenerhebung- und Dokumentation (vgl. § 6 Nds. Corona-VO) sowie
  • Testung (vgl. § 7 Nds. Corona-VO).

Warnstufe 3:

Für den Zeitraum vom 24.12.2021 bis einschließlich 15.01.2022 soll landesweit die Warnstufe 3 festgestellt werden.
Damit wird in Zusammenwirken mit weitergehenden kontaktbeschränkenden Maßnahmen in diesem Zeitraum sowohl für ungeimpfte als auch für geimpfte und genesene Personen ein zeitlich begrenzter „Notschalter“ als infektionspräventive Schutzmaßnahme in die Verordnung integriert. Gemäß § 8 Abs. 6a Nds. Corona-VO dürfen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel mehr als 10 Personen nur noch nach der 2-G-plus-Regelung zusammenkommen. Die Atemschutzmaske des Niveaus FFP2/KN 95 oder eines gleichwertigen Schutzniveaus ist auch am Sitzplatz zu tragen. Allerdings wird die 2-G-plus-Regelung dahingehend geöffnet, dass geimpfte Personen gem. § 7 Abs. 6 Nds. Corona-Verordnung von der Nachweispflicht über eine negative Testung befreit sind, wenn sie einen Nachweis über eine Auffrischungsimpfung (3. Impfung) oder einen Genesenennachweis nach § 2 Nr. 5 SchAusnahmV über eine Infektion nach dem Vorliegen einer vollständigen Impfung vorlegen.

Der/die Veranstalter/in hat den Nachweis über die jeweils geltende Zutrittsregelung aktiv einzufordern. Wird der entsprechende Nachweis nicht vorgelegt, so ist der Person der Zutritt zu der Veranstaltung zu verweigern (§ 8 Abs. 4 Nds. Corona-Verordnung).

II. Alle weiteren Gesellschaftsjagden wie z. B. Treibjagden auf Niederwild sind nur mit einer Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen zulässig, die über einen Impfnachweis gemäß § 2 Nr. 3 SchAusnahmV oder über einen Genesenennachweis gemäß § 2 Nr. 5 SchAusnahmV verfügen oder gemäß § 7 Abs. 5 Satz 1 von der Vorlage eines Impfnachweises befreit sind (§ 7a Abs. 4 Nds. Corons-VO).

III. Vermeidung der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Im Rahmen der Vermeidung einer möglichen Einschleppungsgefahr des ASP-Virus sollte in den Einladungen auf die besondere Verantwortung der Schützinnen und Schützen sowie der Hundeführerinnen und Hundeführer, die mit ihren Jagdhunden zuvor in ASP Restriktionszonen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen jagdlich tätig waren, hingewiesen werden. Ein Jagdgast in Risikogebieten soll alle Gegenstände, die Kontakt mit Schwarzwild, Blut, Kot, Körperflüssigkeiten oder Geweberesten von Schwarzwild hatten (z. B. Bekleidung, Jagdmesser, Jagdstiefel, Fahrzeuge etc.), unverzüglich noch im Gastrevier reinigen und desinfizieren. Für eine Desinfektion sind geprüfte Desinfektionsmittel unverzichtbar.

Keinesfalls sollte das eigene Fahrzeug für die Bergung und den Transport von erlegtem Schwarzwild eingesetzt werden. Wird das eigene Fahrzeug dennoch für Fahrten im Gastrevier eingesetzt, sollte es spätestens vor Antritt der Rückreise gründlich gereinigt und mit Desinfektionsmitteln – nach Empfehlung der örtlichen Veterinärbehörden – desinfiziert werden (Unterboden, Ladeflächen und Innenraum). Insbesondere Kontaminationen mit Blut sollten sorgfältig entfernt werden. Unzureichend gereinigte und (potenziell) kontaminierte Fahrzeuge sollten im heimischen Jagdrevier nicht eingesetzt werden. Auch die Jagdhunde, insbesondere die als Stöberhunde eingesetzten, sind nach der Jagd ausreichend zu waschen, sodass eine Verschleppung vermieden werden kann.

Auf die allgemeinen Regelungen der Nds. Corona-VO und die FAQ unter https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/FAQ/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html  wird verwiesen.

Die aktuelle Niedersächsische Corona-Verordnung: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

 

 

Landesjagdbericht 2020/21 erschienen

Rekordstrecke beim Nutria

Gemeinsam den 19. Landesjagdbericht haben das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. haben veröffentlicht.

Unter den erschwerenden Bedingungen der Corona-Pandemie zeigt sich für das Jagdjahr 2020/21 bezogen auf die Jagdstrecken ein unterschiedliches Bild:  Eine neue Rekordstrecke wurde beim invasiven Nutria erzielt, beim Schwarzwild war es die dritthöchste. Nicht aussagekräftig sind hingegen die Jagdstrecken beispielweise von Feldhase oder Fasan, denn während Drückjagden auf Schalenwild unter Beachtung und Einhaltung strenger Hygienekonzepte weitestgehend durchgeführt werden konnten, fanden die klassischen Gesellschaftsjagden auf Niederwild im vergangenen Jagdjahr dagegen so gut wie gar nicht statt.

Der Landesjagdbericht 2020/2021 ist im Internet unter www.ml.niedersachsen.de und www.ljn.de verfügbar.

Von Jagdreisen in ASP-Gebiete dringend abzuraten

Seuche etwa 50 Kilometer von Niedersachsen entfernt

Mitterlweile ist die Afrikanische Schweinepest bis nach Mecklenburg-Vorpommern vorgerückt und befindet sich etwa 50 Kilometer vor der niedersächsischen Landesgrenze.

Knapp 3.000 Fälle hat das Friedrich-Löffler-Institut mittlerweile in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern bestätigt. Die Liste wird täglich aktualisiert und ist unter

https://tsis.fli.de/Reports/Info.aspx

nachzulesen.

Mit Stand 3. Dezember 2021 sind in Mecklenburg-Vorpommern laut agara-heute jetzt sieben Fälle Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen bestätigt. Die beiden jüngsten Fälle betreffen einen Frischling und einen Überläufer aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim.

"Der Fundort eines der Tiere, das bei einem Verkehrsunfall nahe eines ehemaligen Truppenübungsplatzes bei Redlin getötet wurde, liegt außerhalb der bisher eingerichteten Kernzone des Restriktionsgebietes und unmittelbar im Grenzgebiet zum Nachbarland Brandenburg. „Damit haben wir es mit einer neuen Kernzone zutun, die sich erstmals in Deutschland über zwei Bundesländer erstreckt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus", schreibt Agrar-heute.

Das Landwirtschaftsministerium rät Jägern dringend von Reisen in ASP-Gebiete ab, damit keine Verschleppung durch eventuell kontaminierte Kleidung erfolgt. Zudem sollte kein Wildbret aus von ASP betroffenen Bundesländern und weiteren Reisländern wie beispielsweise Polen mitgebracht werden.

Wölfe in Niedersachsen: Abschuss möglich?

Wenn Herdenschutz und Vergrämung nicht mehr greifen

Wölfe rissen rund 30 Schafe im Kreis Osterholz. Seitdem sich dort Isegrim niedergelassen hat und auch im Landkreis Cuxhaven anzutreffen ist, gab und gibt es immer wieder Nutztierrisse, sowohl bei Rindern, Ponys wie bei Schafen. Anfang Dezember beklagten Berufsschäfer den Verlust von über 30 Schafen: Trotz eines elektrischen Schutzzaunes, der mit 1,60 Meter Höhe angeblich Wölfe von den Herden abhält.

Umweltminister Olaf Lies (SPD) reiste deshalb am 11. Dezember zu den betroffenden Schäfern, um sich selbst ein Bild zu machen.

Der dortige Wolfsberater Hermann Kück hatte kürzlich sein Ehrenamt aufgegeben, weil er das Problem des grauen Raubtieres in Dorfnähe und die Risse von Nutztieren nicht weiter verharmlosen und die Rückkehr des Wolfes uneingeschränkt befürworten kann.

Lies teilte bereits in einer vorausgegangenen Pressemitteilung mit: „Wo Herdenschutz und Vergrämung nicht mehr helfen, müssen Tiere aus auffälligen Wolfsrudeln geschossen werden" Zudem äußerte er wiedereholt, dass eine regionale Ober- und Untergrenze der Wolfspopulation wünschenswert sei und er die Forderung der Deichverbände nach "wolfsfreien Zonen" verstehe und durchaus teile.

Eine Entnahme von Wölfen ist aufgrund seines EU-Schutzstatus und der Bundesgesetzgebung schwierig, wurde von Lies in Einzelfällen aber bereits durchgesetzt; so jetzt auch im aktuellen Fall.

In Sachen Bundesgesetzgebung kann sich unter der Ampelkoalition jetzt eventuell etwas ändern. Lies hat laut taz am Koalitionsvertrag mitgearbeitet. Darin geschrieben stehe, dass die Bundesregierung „europarechtskonform ein regional differenziertes Bestandsmanagement ermöglichen“ ermöglichen will. Fraglich aber ist, wieviel Spielraum die EU lässt. Sie hat die niedersächsische Wolfsverordnung  laut Medien derzeit eh schon auf dem Zettel, weill sie ein Vertragsverletzungsverfahren prüft. (bd)

 

Jährlich Ende April endet das Monitoringjahr für Wölfe

Die Erfassung 2020/21 ergibt mindestens 34 Rudel in Niedersachsen

Für Wietzendorf (Heidekreis) und Scheeßel werden Rudel vermutet. Dort fehlt noch die genetische Bestätigung. In Cuxhaven und Wendisch Evern (Kreis Lüneburg) wurde je ein Wolfspaar bestätigt.

Gleich mit Beginn des neuen Monitoringjahres wurden in zwei Territorien laktierende Fähren festgestellt.

Die Welpen kommen in der Regel Anfang Mai (und offensichtlich Ende April) nach dreimonatiger Tragezeit zur Welt. Sie verbringen die ersten 58 Lebenstage im Bau. Erste Nachweise sind laut Landesjägerschaft ab Mitte Juni möglich, da der Nachwuchs dann größere Runde dreht.

Der ausführliche Bericht über das vergangene Untersuchungsjahr ist hier zu finden:

 

https//wwwwolfsmonitoringcom/newsartikel/news/welpenzeit

Anträge für Blühstreifen jetzt stellen

Mischung ist greeningfähig

Zu den Naturschutz-Projekten des Landkreises und der Jägerschaft gehören Blühstreifen, die vom Kreis finanziell bezuschusst werden.

Die Antragsfrist endet am 15. April. Es gibt zwei förderfähige Varianten für Flächen auf intensiv bewirtschafteten Ackerflächen, die eine muss mindestens 6 Meter breit sein. Für sie gibt es 0,13 Euro pro Quadratmeter. Für Variante 2, ab 9 Meter Breite, gibt es 0,15 Euro je qm.

Beides gilt für Neuanlagen, die bis zum 30. September stehen gelassen werden müssen.

Steckbrief und Antrag sind rechts auf dieser Seite unter dem Punkt "Downloads" zu finden.

Die Mischung ist greeningfähig.

Enthalten ist darin
Büschelschön (Phacelia)
Öllein
Perserklee
Sonnenblume
Luzerne
Alexandrinerklee
Seradella
Winterraps
Bockshornklee
Sommerwicke
Ölrettich
Senf
Borretsch
Markstammkohl

Jägerschaft setzt auf Copter und Wärmebildkamera

Erster Schnitt: Rechzeitig Jäger informieren - von innen nach außen mähen

Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd: Entscheidend ist dabei, die Grünschnitt-Termine rechtzeitig, mindestens  24 Stunden vorher, mit dem Jagdpächter abzustimmen. Alternativ können die Bewirtschafter, die verantwortlich für die Wildtierrettung sind, selbst für Vergrämung und Absuchen der Flächen sorgen.

Bei kleinen Schlägen hilft es manchmal, den Abend zuvor Tüten, Flatterbänder oder Duftlappen aufzuhängen. "Je größer der Naherholungsverkehr in den Bereichen und je näher an Wohnbebauungen, desto unwirksamer sind solche Unterfangen in der Regel", sagt Bettina Diercks, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Jägerschaft Rotenburg. Elektronische Wildscheuen sollen laut Landesjägerschaft erprobt und relativ effektiv sein. Empfohlen wird von den Institutionen ein Gerät pro drei Hektar.

Durchgehen und Absuchen mit mehreren Menschen und auch Jagdhunden ist ein gutes Mittel. Viel Übung erfordert das Abfliegen mit einem Copter und Wärmekamera.

Über bereits drei Jahre Erfahrung verfügt der Verein RehKitzrettung Sottrum (https://rehkitzrettung-sottrum.de) mit Copter und Wärmebildkamera. Die Jägerschaft hat in diesem ebenfalls zwei Copter gekauft. Die beiden Teams arbeiten sich gerade in die Materie ein.

Bewährt hat sich, die Flächen anzumähen und dabei von innen zu beginnen. Häufig befinden sich gerade Rehkitze im Außenbereich. Zudem flüchten mobilere Jungtiere in der Regel aus den Flächen, sofern es ihnen möglich ist.

Außerdem als sehr effektiv haben sich akustische Wildretter herausgestellt, die mit einem Industriemagnet oder in einer Tasche mit Klettverschluss an den Mähwerken befestigt werden. Pro Mähwerk muss ein Gerät montiert werden, um die volle Wirkung zu erzielen. Kostenpunkt: Je Gerät zwischen 45 Euro (ohne Tasche) und 75 bs 95 Euro (mit Tasche).

Entlang von stark befahrenen Straßen sollte möglichst einseitig von der Straße her mit der Mahd begonnen werden.

Die Saumbereiche sind als Aufenthaltsorte bei Reh, Hase, Fasan und Co. besonders beliebt und erfordern zusätzliche Vorsicht.In sensiblen Gebieten wie Flächen mit bekannt hoher Wilddichte sollte bei den Mäharbeiten die Geschwindigkeit verringert werden.

In der Dunkelheit sollte auf Mäharbeiten möglichst gänzlich verzichtet werden, da sich viele Wildtiere vor den hellen Scheinwerfer instinktiv drücken (ducken) und nicht mehr flüchten. In Straßenbereichen besteht zudem die Gefahr, dass es bei der Flucht zu Wildunfällen kommt. (bd)

Neuen Vorstand gewählt

Marco Soltau löst nach zwölf Jahren Ulrich Voß ab

Am Freitag, 23. Oktober, hatte die Jägerschaft Rotenburg/Wümme e. V. zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Gut 40 Mitglieder kamen, um einen neuen Vorstand zu wählen.

In diesem Jahr ging die Mitgliederversammlung ohne Hörnerklang und Trophäenschau von statten. Für die scheidenden Vorstandsmitglieder Ulrich Voß und Hinrich Peters sicherlich ein nicht so feierlicher Rahmen, wie sie für ihr zurückliegendes Engagement verdient hätten.

Voß lenkte zwölf Jahre als Vorsitzender die Geschicke des Naturschutzvereines. Sein Stellvertreter und Nachfolger Marco Soltau in seiner kurzen Laudatio: "Ohne Dich wäre die Jägerschaft nicht da, wo sie jetzt ist." Zwölf Jahre ständig abrufbar und am Telefon sei Voß gewesen. "Du hast Dein Amt sehr ernst genommen. Dir haben wir zu verdanken, dass sich der Landkreis am Schießstand beteiligt hat und der ist gut in Fahrt gekommen", sagte Soltau. An Schatzmeister Hinrich Peters gewandt sagte der Berufsjäger: "40 Jahre Schatzmeister: Du bist das Archiv der Jägerschaft!" Soltau sagte, er wisse gar nicht, wie es ohne die beiden weiter gehen solle. "Die Jägerschaft ohne Dich, Hini, ist unvorstellbar."

Peters hatte nach dem plötzlichen Tod seines Vaters 1979 dessen Posten als Schatzmeister in der Jägerschaft übernommen. Er brachte vor allem ein Ereignis in Erinnerung: Als die  Jägerschaft, bis dahin lediglich eine Untergruppe der Landesjägerschaft, selbst zum Verein wurde und es ein langes Ringen um den Schießstand, damals noch mit Tontauben-Schießstand, gab. Für ihn war an sich die Landesjägerschaft zuständig und es folgte eine ewige Auseinandersetzung, wer für was verantwortlich zeichne. "Wir sind einer der wenigen schuldenfreien Jägerschaften mit einem Schießstand", betonte Petes. "Ich hoffe, dass das die nächsten 40 Jahre so bleibt."

Voß bedankte sich bei Vorstandsmitgliedern, Kreisjägermeister, Landrat und Hegeringleitern für die gute Zusammenarbeit. Über seinen Nachfolger sagte er: "Marco war immer so ein bisschen der Paradiesvogel. Er hatte immer Ideen im Kopf, war dem Vorstand gegenüber immer loyal." An Peters gewandt sagte Voß: "Der Jägerschaft ist Deine Zeit als Schatzmeister gut bekommen. Wir haben immer einen guten Haushalt und eine äußerst gute Zusammenarbeit gehabt." Selbst wenn es mal Probleme gegeben hätte, dann habe Voß zum Telefon gegriffen und in der Regel waren die danach gelöst. Beim Dank an Landrat Hermann Luttmann sagte Voß: "Mit dem Landkreis hatten wir eine excellente Zusammenarbeit. Darum wurden wir von vielen Jägerschaften beneidet. Das hat von vorne bis hinten gut geklappt."

Ohne Gegenkandidaten, wurden Marco Soltau, Dr. Hermann Müffelmann und Jens Bäumler in die Ämter von Vorsitzendem, Stellvertreter und Schatzwart gewählt.
Ulrich Voß bekam für sein Engagement die Ehrenmitgliedschaft verliehen und das Verdienstabzeichen der Landesjägerschaft in Silber.'

Bereits im vergangenen Jahr in ihre Ämter gewählt wurden die beiden Schriftführerinnen Katrin van Leeuwen und Bettina Diercks.

Jägerschaft bittet um vorsichtige Fahrweise

Damwildbrunft hat begonnen: Mehr Wild auf den Straßen

Landkreis/bd. Augen auf und Fuß vom Gas heißt jetzt die Devise im Straßenverkehr lauten. Denn jetzt ist Damwildbrunft, also Paarungszeit. Sie hat ihren Höhepunkt zwar noch nicht erreicht, aber die Vorboten sorgen dafür, dass die hier häufige Wildtierart noch öfter als sonst in den Straßenverkehr gerät.


Der Naturschutzverein Jägerschaft Rotenburg/Wümm e. V. bitte deshalb Autofahrer darum, sich sehr aufmerksam im Straßenverkehr zu bewegen. Vor allem dort, wo Hinweisschilder auf Wildwechsel oder sogar auf die Brunft angebracht sind. Aufgrund der kurzen Tage ist auch in Waldabschnitten, deren Seitenräume oftmals schwer einzusehen sind, eine vorsichtige Fahrweise angebracht, rät der Verein.


Auf den Läufen, den Beinen, sind vor allem die Damen, jungen und sehr reife Hirsche, die nicht mehr selbstverständlich bei der Brunft zum Zuge kommen. Die mittelalten bis alten Hirsche haben zum Teil schon den so genannten Brunftplatz bezogen, auch wenn die Hauptbrunft erst Mitte Oktober beginnt. Oftmals stammen sie aus unmittelbarer Nähe, manche wandern aber auch 25 Kilometer weit, um zu ihnen zu gelangen. Auf jeden Fall ist schon seit Wochen viel Bewegung in den Revieren zu erkennen, Grenz- und Straßenübergreifend. Die Maisernte sorgte zusätzlich für Bewegung bei den Wildtieren. Sie wird aber in Kürze abgeschlossen sein.


Sobald die Hirsche den Brunftplatz bezogen haben, schlagen sie eine Brunftkuhle, urinieren dort hinein, tun sich darin nieder und nehmen damit ihre eigene Duftmarke ein. Die Kuhle selbst verströmt natürlich ebenfalls sein Parfum, das Aufschluss über die Kondition und Konstitution des Hirsches gibt. Das ist ein entscheidendes Kriterium für das weibiche Damwild.


Auf dem Brunftplatz sind mehrere Hirsche verschiedener Altersklassen zu entdecken. In der Regel herrscht dort ein Platzhirsch, zwischen fünf und neun Jahre alt (Jäger sprechen vom soundsovielten Kopf), Chef des Ganzen und in Regel älteren Semesters. Es können aber auch zwei, drei ähnlichen Alters sein. Die jüngeren Exemplare, Beihirsche genannt, wechseln meist ganztägig von Brunftplatz zu Brunftplatz, in der Hoffnung, auch mal zum Zuge zu kommen. Straßen überqueren sie dabei völlig kopflos, weil sie nur eins im Kopf haben: Sex!


Bei Damhirschen herrscht Damenwahl. Und auch sie verlassen dafür mitunter ihre angestammten Territorien und queren dabei zahlreiche Verkehrswege. Die Herren können also ganz gemütlich auf dem Brunftplatz ausharren und auf das so genannte Kahlwild warten. Natürlich taucht gelegentlich auch mal ein Konkurrent auf. Während die jungen Damhirsche sich nahezu generell  miteinander anlegen und mit ihren Geweihen unerbitterlich sowie bis zur letzten Kraft aufeinander losgehen, halten sich die älteren vornehm zurück. In der Regel ist schon lange geklärt, wer das sagen hat. Nur selten suchen sie den langen Kampf mit dem Geweih. Sie schreiten mitunter lange mit hoch erhoben Hauptes nebeneinander her, um den Gegner zu taxieren.


Während das weibliche Damwild (Kahlwild) abends in die Feldmark austritt, um dort zu äsen (Nahrung aufzunehmen), hungern die Hirsche die Brunftzeit über und verlieren dabei locker 25 Kilogramm. Einige "Kerle" überleben die Paarungszeit allerdings nicht, weil sie mit einem Fahrzeug zusammen prallen sondern, weil sie im Vorfeld zu gut gelebt und zu viel Fett in der Leben angesammelt haben. Das "Fettlebersyndrom" kann unter Brunftanstrengung zum Tode führen. Wissenschaftler vermuten dass der Zusammenhang von Tod und "Fettlebersyndrom" allerdings vielfäliger ist.

Entscheidungshilfe für den Umgang mit dem Wolf

Landwirte sind gefordert - Jagd nur in "Notfällen"

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. untersucht im Rahmen einer Nachwuchsforschergruppe, wie sich Konflikte zwischen Wildtieren und Menschen in der Landwirtschaft reduzieren lassen. In der Zeitschrift „Conservation Biology“ stellen ZALF-Forschende nun einen Bewertungsrahmen vor, der Behörden und Politik im Umgang mit dem Wolf besser unterstützen soll.

Vermuten lassen die Zeilen, dass die "Entscheidungshilfe" für Diskussionen sorgt.

Zum ganzen Artikel: idw-online.de/de/news755401

ASP in Deutschland

Gefährdetes Gebiet in Brandenburg wurde ausgeweitet

In Brandenburg gibt es nun zwei Kerngebiete und ein zusammenhängendes gefährdetes Gebiet von 2200 Quadratkilometer.

Für die Betriebe im gefährdeten Gebiet ist es wie im Lockdown.

Das vermeldet heute, 5.10.2002, "agrarheute" im Internet.

Nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschein im Landkreis Märkisch-Oderland, der am 30. September amtlich festgestellt wurde, werden die sogenannten Restriktionszonen in Brandenburg jetzt vergrößert. Das jetzt festgelegte sogenannte gefährdete Gebiet hat eine Fläche von rund 2.200 Quadratkilometern.

Die Europäische Union hat per Durchführungsbeschluss, der heute im EU-Amtsblatt veröffentlicht wurde, den Brandenburger Vorschlag für die erweiterte ASP-Gebietskulisse gebilligt.

Es gibt nun zwei Kerngebiete und ein zusammenhängendes gefährdetes Gebiet. Das bisherige gefährdete Gebiet wurde in nördlicher Richtung bis Märkisch-Oderland verlängert und umschließt nun Frankfurt (Oder).

Zum ganzen Artikel:

www.agrarheute.com/management/agribusiness/asp-krise-gefaehrdetes-gebiet-brandenburg-deutlich-ausgeweitet-573632

ASP: Klöckner will Zaun ziehen

Und: Sachsens Jäger fordern Abschussprämie

Ministerin Klöckner will einen Schutzzaun, doch die Nachbarn ziehen nicht mit. Nun greift Brandenburg zur Selbsthilfe.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/afrikanische-schweinepest-der-eiserne-vorhang-kehrt-zurueck/26129730.html

Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben Sachsens Jäger Abschussprämien gefordert, wie sie beispielsweise in Bayern gezahlt werden. Jetzt hat Sachsens Landesregierung eine solche Abschussprämie in Aussicht gestellt - in Kombination mit einer Aufwandsentschädigung. Mit einer Informationskampagne will das Land nicht nur Jäger zur Mithilfe gegen die ASP ermuntern.

https://www.mdr.de/sachsen/afrikanische-schweinepest-informationskampagne-aufwandsentschaedigung-100.html
 

Mahd läuft - helfen, Kitze und Bodenbrüter zu retten

Netzwerk Kitzrettung steht mit Copter zur Verfügung

Die Mahd läuft und die Jägerschaft bittet die Landwirte darum, die Augen bzgl. Kitze und Bodenbrüter offen zu halten oder besser noch, kurz vor der Vergrämung zu betreiben oder die Flächen abzusuchen.

Bei der Mahd von Vorteil sind außerdem akustische Wildwarner an jedem Mähwerk und, von innen nach außen zu mähen oder, dort wo es nicht geht, von einer Seite aus in Streifen auf und ab, nicht ringsherum. Schon mobiler Kitze und andere Wildtiere haben dann eine größere Chance, lebend von der Fläche zu flüchten.

Außerdem steht der Verein Rehkitz Rettung Sottrum auch in diesem Jahr für die Kitzsuche mit einem Copter und Wärmebildkamera zur Verfügung. Gesucht wird in den frühen
Morgenstunden, die Einsatzkapazitäten sind begrenzt. Für Organisation und Koordination ist wichtig, dass möglichst frühzeitig die Termine gemeldet werden.

Der Landwirt oder das Team benötigt außerdem eine Genehmigung des Jagdpächters.

Das Formular und Informationen zu den Einsätzen sind zu finden unter https://rehkitzrettung-sottrum.de.
Kontakt: Telefon, 0156/78321102, E-Mail info@rehkitzrettung-sottrum.de.

Einsätze werden in diesem Jahr noch einmal bevorzugt im Raum Sottrum geflogen, bei Kapazitäten auch in weiteren Regionen.

Grüner Abend und Mitgliederversammlung fallen aus

Die für morgen, 14. März, angesetzte Mitgliederversammlung fällt aufgrund der Corona-Situation aus.

Vorstandswahlen

Im Rahmen unserer ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, 14. März, 14 Uhr, wird der Vorstand neu gewählt.

Kandidieren wird Marco Soltau für den Posten des ersten Vorsitzenden, Hermann Müffelmann für den stellvertretenden Posten und Jens Bäumler als Schatzmeister.

Die Position des Schriftführers wurde im vergangenen Jahr neu besetzt und steht noch nicht wieder zur Disposition.

12 Kilometer bis zur deutschen Grenze: Die ASP rückt näher

Die Afrikansiche Schweinepest scheint unaufhaltsam näher zu rücken: Am 22. Januar ging die Meldung herum, dass im polnischen Teil des Lausitzer Forstes, 12 Kilometer vor der deutschen Grenze in Sachsen, ein an ASP verendetes Wildschwein gefunden wurde. Der Fall wurde mittlerweile bestätigt.

Nachdem Brandenburg vor kurzem einen Zaun errichtet hat, stellt jetzt auch Sachsen auf 128 Kilometern einen Zaun auf.

Am 9. Dezember 2019 waren es noch 40 Kilometer bis zur deutschen Grenze, am 3. Januar 21.

Die Jägerschaft empfiehlt, nicht als Jagdgast in betroffene Länder und Regionen zu fahren.

Außerdem bittet die Jägerschaft, jeden Totfund eines Wildschweines unverzüglich dem Veterinäramt zu melden, Telefon 04261 983-2358, und ins Totfundkataster einzutragen.

ASP-Funde Abbildung: Quelle ADNS

Aktuell: ASP-Info-Flyer für Jäger vom DJV erschienen

ASP 21 Kilometer von Deutschland entfernt

Laut Bundeslandwirtschaftsministerium wurde etwas 21 Kilometer von etwa 21 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt, ein mit ASP infizierter Wildschweinkadaver gefunden. Acht weiter Fälle sollen dem Ministerium mitgeteilt worden sein.

An der Grenze zwischen Deutschland (Brandenburg) und Polen wurde mittlerweile ein Zaun gezogen, um zu verhindern, dass Wildschweine die ASP einschleppen. (Quelle: u. a. Jagderleben, bd)

Kreistag besucht Schießstand "Ahlsdorfer Forst"

Rotenburg. Einmal im Jahr lädt die Jägerschaft die Kreistagsabgeordneten auf den DJV-Schießstand im "Ahlsdorfer Forst" nach Rotenburg ein. Dort trainieren auf den verschiedenen Schußbahnen Kurzwaffenschützen, der Schießsportverein und Jäger ihre Fertigkeiten.
Freitag, 13. Dezember, nutzten einige der Kommunalpolitiker nach der Kreistagssitzung die Gelegenheit, sich auf dem modernisierten Schießstand umzugucken. Wer wollte, durfte sich auch an der Kurz- und Langwaffe probieren.
Gastgeber Ulrich Voß, Vorsitzender Jägerschaft Rotenburg e. V.: "Die vergangenen Jahre haben wir ständig gebaut und immer mit ganz erheblicher Unterstützung vom Landkreis." Die Wertschätzung, die der Jägerschaft im Landkreis Rotenburg entgegenbracht werde, sei keine Selbstverständlichkeit. "Wir haben die vergangenen zehn Jahre ständig modernisiert. Der flüchtende Überläufer wurde erneuert, die Seilzüge sind vom Boden nach oben verlegt worden und eine Schalldämmung wurde eingebaut", erklärte Voß. Der Kurzwaffenstand sei so hoffnungslos verottet gewesen, das er in diesem Jahr umfangreich saniert worden sei.
Für die Jägerschaft ist der Schießstand nicht nur für die aktiven Jäger zum Trainieren wichtig. Er benötigt den Kugelstand, um den Nachwuchs ausbilden zu können.
Die Anlage wurde im Rahmen seiner Modernisierung immer wieder aus der Jagdabgabe des Landkreises unterstützt. Die Entscheidungen dazu seien immer einvernehmlich gelaufen, teilte Landrat Heinrich Luttmann mit. "Ich habe selbst 1974 auf diesem Schießstand meine Prüfung abgelegt, weil Verden damals keinen hatte", sagte Luttmann. Er übergab im Rahmen der Einladung den Förderbescheid und ein Info-Schild, das auf die Förderung durch den Landkreis hinweist. Das wird außen am Gebäude befestigt. (bd)

Fotos: Bettina Diercks

ASP rückt näher - nur noch 40 km zur BRD

Die letzten bestätigten ASP-Funde in Polen, etwa 40 km von der Landesgrenze zu Brandenburg entfernt (Landkreis Zielona Góra), befinden sich damit etwa, pie mal Daumen, 350 km von unserer Kreisstadt Rotenburg/Wümme entfernt.

Ein Katzensprung, oder?

www.jagderleben.de/news/asp-nur-noch-40-kilometer-deutsch-polnischen-grenze-711381

Netzwerk Kitzrettung beim Umweltpreis

Mit dem 5. Platz wurde das "Netzwerk Kitzrettung Sottrum" beim Umweltpreis der Stadt Rotenburg gewürdigt.

Fotos: Andreas Minge

Der Hegering Sottrum meldet Wolfsichtung

www.ljn.de/hegeringe/sottrum/

Akustische Geräte retten Wildtiere

Akustische Geräte, die am Mähwerk befestigt werden, helfen dabei, Wildtiere bei der Mahd zu retten.

Die Firma Klenke in Holtum-Geest hat einige auf Vorrat: Telefon 04230/930040, Ansprechpartner ist Daniel Tramm (eMail tramm@metallbau-klenke.de; https://metallbau-klenke.de/). (bd).

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Schießplan 2022/2023

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