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Niedersächsisches Ministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Postfach 2 43, 30002 Hannover
Bearbeitet von
Uwe Oltrogge
E-Mail
uwe.oltrogge@ml.niedersachsen.de
Siehe per E-Mail
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Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Mein Zeichen (Bei Antwort angeben) Durchwahl 0511 120- Hannover
406-65001-323 (H) 2253 5.11.2020
Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von
Drückjagden auf Schalenwild
Bezug: Schreiben vom 3.11.2020
Aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen zur Eindämmung der bundesweit
gestiegenen Infektionszahlen ist die Niedersächsische Corona-Verordnung (VO), geändert
am 30.10.2020, angepasst worden. Für die Empfehlungen zum Infektionsschutz bei der
Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild sowohl zur Abschussplanerfüllung als
auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und
Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:
I. Drückjagden auf Schalenwild werden der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit oder
einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr zugeordnet (§2 Abs. 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO).
Voraussetzungen für die Durchführung sind die
 Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht
eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO),
 Erstellung eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO) sowie
 Datenerhebung- und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO).
Nachstehende organisatorische Hinweise bezüglich der Einhaltung der Schutzprämissen
bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild werden gegeben, damit diese auch
im Jagdjahr 2020/21 erfolgreich und sicher durchgeführt werden können. Sie sind lediglich
eine Hilfestellung, die sich an der derzeitigen Situation und Rechtslage orientiert (s.
www.niedersachsen.de/Coronavirus), da die dynamische Entwicklung der COVID-
19-Pandemie Prognosen bis in den Winter hinein kaum zulässt:
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1. Jagdleitung
Der/die Jagdleiter*in trägt die Verantwortung und hat entsprechend der Entwicklung
der Corona-Pandemie mit angepassten hygienetechnischen Maßnahmen zu
reagieren. Gem. § 4 Nds. Corona-VO ist ein Hygienekonzept zu erstellen, umzusetzen
und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.
2. Jagdeinladungen
Sofern noch möglich, sind die Einladungen mit folgenden Hinweisen zu ergänzen:
 Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Meter und der Hygieneregelungen
 Mitführen von Desinfektionsmitteln und einer Mund-Nasen-Bedeckung, sowie
Nutzung derselben, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
 Bekanntmachung der Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer,
Erhebungszeiten – Ankunft und Abfahrt mit Uhrzeit) bei der Jagdleitung
 Fernbleiben von der Jagd bei Symptomen, die auf eine Erkrankung mit dem
Corona-Virus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des
Robert-Koch-Institutes hinweisen, oder bei Einreise aus einem Risikogebiet und
Aufenthalt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in
einem Risikogebiet.
Risikogebiet in diesem Sinne ist ein Staat oder eine Region außerhalb der
Bundesrepublik Deutschland, für den oder die zum Zeitpunkt der Einreise in die
Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem
Corona-Virus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch
das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert-
Koch-Institut veröffentlicht.
Hinweis: Die Einladung von ausländischen Gästen und bundesweite Einladungen
werden aufgrund des aktuellen Pandemie-Geschehens sehr kritisch gesehen.
 Hinweise auf Organisationsänderungen (z. B. Eigenverpflegung statt
Schüsseltreiben, möglichst mit eigenem Fahrzeug anreisen)
3. Dokumentation
Der/die Jagdleiter*in hat die Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer,
Erhebungszeiten – Ankunft und Abfahrt mit Uhrzeit) aller an der Jagd beteiligten
Personen zu erfassen und für die Dauer von drei Wochen nach dem Jagdtag
aufzubewahren, damit die Rückverfolgbarkeit einer etwaigen Infektionskette
gewährleistet ist. Es ist zu gewährleisten, dass von den erhobenen Kontaktdaten
unbefugte Dritte keine Kenntnis erlangen und die Daten spätestens einen Monat nach
dem Jagdtag gelöscht werden.
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4. Jagdscheinkontrolle und Entrichtung von Kostenbeiträgen
Sofern in der Einladung und Begrüßung darauf hingewiesen wird, dass
Teilnahmevoraussetzung ein mitgeführter, gültiger Jahresjagdschein ist, kann auf eine
allgemeine Kontrolle der Jagdscheine am Jagdtag verzichtet oder eine
stichprobenweise Kontrolle durchgeführt werden.
Nach Möglichkeit sollte eine vorherige bargeldlose, elektronische Bezahlung etwaiger
Kostenbeiträge erfolgen.
5. Begrüßung und Gruppeneinteilung
 Die Beteiligten sollten vor der Jagd schriftlich die Sicherheitsunterweisung inkl.
Freigabe erhalten und deren Erhalt sowie das vollumfängliche Verständnis der
Vorgaben (auch formlos per E-Mail) bestätigen.
 Die Begrüßung ist grundsätzlich an einem zentralen Ort im Freien durchzuführen.
 Sofern der Mindestabstand aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann,
haben die Teilnehmenden eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und der direkte
Kontakt ist auf das Unvermeidbare zu reduzieren.
 Schützen und Jagdhelfer*innen/Hundeführer*innen können sich aus Platzgründen
getrennt oder zeitlich versetzt treffen und werden getrennt begrüßt.
6. Jagdablauf
 Die Bildung von Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht demselben Haushalt
angehören, sollte unterbleiben.
 Beim gemeinsamen Bergen und Versorgen des erlegten Wildes ist auf die
Einhaltung des Mindestabstandes zu achten und ggf. eine Mund-Nasen-
Bedeckung zu tragen.
7. Ende der Jagd
 Im Sinne einer zeitlich möglichst kurzen Zusammenkunft der Jagdbeteiligten sollte
auf das Streckelegen und die Bruchübergabe verzichtet werden.
 Die Verpflegung der Jagdbeteiligten erfolgt eigenverantwortlich, um vermeidbare
Kontakte während der Mahlzeiten oder bei deren Ausgabe zu vermeiden. Auf
Alkohol soll dabei verzichtet werden.
 Gastronomische Angebote können nach der Jagd unter Wahrung der für die
Gastronomie geltenden Regelungen wahrgenommen werden.
Mein Bezugschreiben vom 3.11.2020 ist aufgehoben.
Im Auftrage
gez. Oltrogge
- 4 -
Verteiler:
Landesjägerschaft Niedersachsen e. V.
Landesgeschäftsstelle info@ljn.de
Schopenhauerstraße 21
30625 Hannover
Zentralverband der Jagdgenossenschaften
und Eigenjagden in Niedersachsen e. V. zjen@landvolk.org
Warmbüchenstraße 3
30159 Hannover
Niedersächsische Landesforsten
Betriebsleitung poststelle@nlf.niedersachsen.de
Bienroder Weg 3
38106 Braunschweig
Waldbesitzerverband Niedersachsen e. V.
Warmbüchenstraße 3 kontakt@waldbesitzerverband-niedersachsen.de
30159 Hannover
Landvolk Niedersachsen – Landesbauernverband e. V.
Warmbüchenstraße 3 info@landvolk.org
30159 Hannover
Landesverband Berufsjäger Niedersachsen e. V.
Meinser Kämpen 2 peters-forstamt@hofkammer-bueckeburg.de
31675 Bückeburg
Verband der Jagdaufseher Niedersachsen e. V.
Landesgeschäftsstelle geschaeftsstelle@jagdaufseher-niedersachsen.de
Birkenheide 30
27711 Osterholz-Scharmbeck
Ökologischer Jagdverein
Niedersachsen/Bremen e. V. froelich@oejv.de
Junkernesch 31
49716 Meppen
Klosterkammerforstbetrieb
Hindenburgstr. 34 info@klosterforsten.de
31319 Sehnde OT Ilten
Nationalparkverwaltung Harz
Lindenallee 35 poststelle@npharz.sachsen-anhalt.de
38855 Wernigerode
Jagdbehörden der Landkreise,
kreisfreien Städte und der Region Hannover

Achtung

Hygienekonzept für Gesellschaftsjagden
Folgende rechtliche Rahmenbedingungen sind die Grundlage für das Hygienekonzept:
 Nds. Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2
 Erlass vom ML: Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden (Schreiben vom 05.11.2020 – 406-65001-323 (H))
Das folgende Hygienekonzept beruht auf dem Stand vom 05.11.2020 und wird im Bedarfsfall auf die aktuellen Entwicklungen angepasst.
Hygienekonzept
Organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden
Grundsätzliche Hygieneregeln
 Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten!
 Wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können z.B. bei der morgendlichen Anmeldung vom Auto aus und beim gemeinsamen Wildbergen ist immer eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
 Die Hygieneregeln sind einzuhalten, d.h. kein Berühren oder Händeschütteln! Desinfektionsmittel soll mitgeführt werden und wird bei Bedarf durch den/die Jagdleiter gestellt.
 Von Fahrgemeinschaften (außerhalb von häuslichen Gemeinschaften) muss während des gesamten Jagdbetriebs abgesehen werden.
Allgemein
 Einladung mit schriftlicher Bestätigung der Einhaltung der Corona-Regeln, der Sicherheitsbestimmungen und Verhaltensregeln für die Jagd
 Kontaktdatenerhebung zum Nachweis eventuell auftretender Infektionswege erfolgt mit der Einladung (Adresse liegt bereits vor, daher nur Telefonnummer), Erhebungszeiten (Ankunft und Abfahrt mit Uhrzeit) werden vom Jagdleiter erhoben (in Erlegerliste); alle Daten werden drei Wochen aufbewahrt Die Teilnehmerlisten sollen als Excel-Tabelle mit Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefon, E-Mail erfasst werden. Es muss eine verantwortliche Person geben, die diese Datei auf Anforderung des Gesundheitsamtes jederzeit kurzfristig übermitteln kann. Neben dem Jagdleiter ist die verantwortliche Person dem Gesundheitsamt zu benennen und es ist mitzuteilen die verantwortliche Person erreicht werden kann.
 Jede Rückmeldung muss zum Anmeldeschluss mit Unterschrift vorliegen, damit der/die Jäger/-in an der Jagd teilnehmen darf (per Post, Fax, Scan oder Foto)
 Grundsätzlich erfolgt keine Einladung von Teilnehmenden aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands.
 Personen haben bei Symptomen, die auf eine Erkrankung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Institutes hinweisen, oder bei Einreise aus einem Risikogebiet und Aufenthalt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet der Jagd fernzubleiben.
Anwesenheitskontrolle
 Parkplatzeinweisung der in den Autos sitzenden Teilnehmenden jeweils mit Mundschutz
 Anwesenheitskontrolle bei dieser Einweisung und somit der Verzicht auf „Warteschlangen“ im weiteren Verlauf des Jagdtages
Begrüßung und weiterer Ablauf der Jagd
 Zahl der teilnehmenden Personen wird den örtlichen Gegebenheiten und den geltenden Bestimmungen angepasst, jeglicher Kontakt wird auf ein Minimum reduziert
 Verzicht auf Jagdhornbläser
 keine Jagdscheinkontrolle, keine Schießnachweiskontrolle; eine Bestätigung über das Verfügen eines aktuell gültigen Jagdscheines wurde über die Einladung eingeholt; eine Kontrolle erfolgt allenfalls stichprobenartig durch die GF
 Wo es sinnvoll ist, treffen sich einzelne Gruppen (i.d.R. Ortskundige) mit ihren GF dezentral an festgelegten Treffpunkten, um die Teilnehmenden am zentralen Treffpunkt möglichst klein zu halten. Dadurch wird der Kontakt zwischen den Gruppen minimiert.
 Durchgehhundeführer/-innen und Treiber/-innen treffen sich separat (i.d.R. 10 Personen)
 Nach der Anwesenheitskontrolle durch die Parkplatzeinweiser (mit Mund-Nasen-Bedeckung) parken die Schützen in der für ihre Gruppe vorgesehenen Schlange. Sie steigen nicht aus ihrem Auto aus. Gruppenführer (GF) notiert Ankunftszeiten seiner Schützen. GF verteilt an seine Gruppe die Standkarten (enthalten Abschussfreigabe, Zeiten, Telefonnummern, Sicherheitshinweise für die Jagd und Corona-Regeln) durch die Fensterscheibe (vorher Hände dezinfiziert, mit Mund-Nasen-Bedeckung). Die Schützen verlassen ihre Autos erst im Wald. GF ist Ansprechpartner/-in für seine/ihre Gruppe; kontrolliert die Einhaltung der Corona-Regeln seiner Gruppe
 Sobald eine Gruppe komplett ist, kann sie starten. Sie trifft sich dezentral im Wald (Treffpunkt durch Jagdleitung festgelegt), GF weist auf die Einhaltung der Corona-Regeln hin, beantwortet ggf. Fragen der Schützen; GF bescheinigt die Unterweisung seiner Gruppe
Nach der Jagd
 An der Jagd teilnehmende Personen, deren Anwesenheit nicht mehr erforderlich ist, müssen die Jagd nach Rücksprache mit dem/der jeweiligen GF verlassen. GF notiert Abfahrtszeiten der Schützen
 Es findet kein Schüsseltreiben, Streckelegen, Bruchübergabe und Verblasen der Strecke statt
Wildversorgung
 Beim gemeinsamen Bergen und Versorgen des erlegten Wildes ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten, ggf. eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
 Bergung von schweren Stücken durch externen Unternehmer mit Schlepper
 Schützen, GF oder Unternehmer bringen Wild zum Streckenplatz im Wald oder zur Wildkammer in Lautenthal; Auto wird nicht verlassen; Wildkammerteam nimmt Wild selbständig entgegen.
 Zentrales Aufbrechen aller Wildarten (Ausnahme: schwere Stücke) vom Wildkammerteam; Aufbrechböcke werden mit ausreichend Abstand platziert; wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
 In der Wildkammer in ist grundsätzlich Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
 Es findet keine individuelle Wildvermarktung statt. Alles Wild geht an den Wildhändler
Nachsuchen
 Nachsuchen werden von einem dezentralen Ort im Revier koordiniert; kein persönlicher Kontakt zwischen Wildkammerteam und Nachsuchenteam;
 Im Nachsuchenwagen sind maximal 3 Personen (Nachsuchenkoordinator, GF oder Schütze, Nachsuchenführer) zulässig
 Nutzung von Desinfektionsmittel am Nachsuchenwagen und Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung sind Pflicht für jeden/jede der/die den Wagen betritt.
Grobe Verstöße gegen dieses Hygienekonzept führen zu einem sofortigen Ausschluss von der Jagd !

Gruppenbild Prüfgruppe 1
Prüfung Gruppe 2
Aushändigen der Jägerbriefe Gruppe 2
Gruppenbild Gruppe 2
Prüfung Gruppe 3
Aushändigen Jägerbrief Gruppe 3
Gruppenbild Gruppe 3, vorne im Bild Lehrgangsbeste Sarah Schmidt.

Jägerprüfung 2020

 

 

Der Jungjägerlehrgang 2020 wurde der längste Lehrgang der Jägerschaft Goslar.

Kurz nach Beginn am 6. März, musste der Lehrgang Corona bedingt, unterbrochen werden.

Nach der Lockerung der Corona - Maßnahmen wurde der Lehrgang mit 14 verblieben Lehrgangsteilnehmer unter Einhaltung der Hygienevorschriften und größeren Räumlichkeiten fortgesetzt. Der neu geplante Prüfungstermin am 25. -27.09. konnte vom Landkreis nicht durchgeführt werden und wurde noch einmal verlegt. 

Aber am 24.10.2020 konnte die Prüfung endlich mit der praktisch, mündlichen Prüfung auf dem Schießstand Chlausthal – Zellerfeld abgeschlossen werden.

Geprüft wurde in 3 zeitversetzten kleinen Gruppen.

Trotz der vielen Verschiebungen konnten 13 Teilnehmer mit sehr guten Ergebnissen ihren Jägerbrief aus den Händen vom 1.Vorsitzenden der Jägerschaft Hans Hesse und dem Kreisjägermeister Günther Heuer entgegen nehmen.

Als Lehrgangsbeste konnte Sarah Schmidt mit einen Notenschnitt von 1,5 den Lehrgang abschließen. 

Die besten des Lehrganges:  1. Sarah Schmidt                  Note 1,5

                                                        2. Guido Füracker                  Note 1,6

                                                        3. Niels Patrick Pook            Note 1,7

                                                        4. Achara Hartwig                  Note 1,8             

 

Achtung Schießbetrieb November 2020

Siehe unter Jagdliches Schießen.

Hubertusmesse 2020

Die Hubertusmesse 2020 findt nicht statt.

Dr. Gunnar Breustedt erläutert Blühstreifen in Weddingen.
Blühsteifen in Harlingerode.
Landwirt Willeke und Sohn bei der Vorstellung Agroforstsysteme.
Erbsenfenster in Langelsheim.

Bunte Blüten in der Agrarlandschaft

Der LJN-Vizepräsident Josef Schröer und Johann Högemann wurde von den Jägerschaften des Landkreises Goslar, von FABIAN – Projekt Björn Rohloff und Christian Scherb, Vorstandsmitglied im Landvolk Braunschweig zu einen Informationsaustausch in den Landkreis Goslar eingeladen.

Die Rundfahrt zu den einzelnen Stationen wurde von Dr. Gunnar Breustedt organisiert.

Zunächst stellte Dr. Gunnar Breustedt die Herbsteinsaat der Blühstreifen in Weddingen vor.

Danach ging es nach Westerode wo Hauke Zeiser die mehrjährigen Blühstreifen und anderen zur Verfügung gestellten Agrarflächen vorstellte.

Im Jahr 2019 wurden Hauke Zeiser von der Harzland GbR Gut Radau für diese Flächen mit den Greening – Preis ausgezeichnet.

Nächste Stadion war Heißum wo der Landwirt Willeke und sein Sohn eine Einführung in regenerative Landwirtschaft mit Agroforstsystemen vorstellte. Auf den Flächen von Landwirt Willeke ist regenerative Landwirtschaft nach dem Agroforstsystem geplant.

Auf den Flächen von Achim Lindenberg in Langelsheim wurden die Erbsenfenster vorgestellt, diese Pflanzen bieten Deckung und Futter für Bodenbrüter wie Lerchen und Rebhühner, außerdem sind diese Flächen für Fressfeinde schwieriger zu erreichen.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde von Björn Rohloff das Projekt „Förderung der Artenvielfalt und Biotopen - Vernetzung in der Agrarlandschaft Niedersachen abgekürzt FABIAN vorgestellt.

Die Bingo – Stiftung fördert das Vorhaben drei Jahre lang mit rund 500.000 Euro.

Christian Scherb Vorstandsmitglied im Landvolk Braunschweig fasste zusammen das viele Landwirte bei solchen Projekte mit zumachen bereit sind.

Bisher engagieren sich 82 Landwirte beim FABIAN – Projekt.

Aus dem Landkreis Goslar sind es 27. Sie stellen 64 Hektar dem Artenschutz zur Verfügung, 19 Hektar entfallen auf mehrjährige Blühstreifen, auf 4 Hektar wurden mehr als 30 Feldvogelinseln geschaffen.

Am Ende wurde festgestellt man ist auf einen guten Weg, aber dieser muss konsequent weiter geführt werden.

Damit das Niederwild, Bodenbrüter, Insekten, Schmetterlinge, aber z.B. auch der Feldhamster Deckung, Lebensraum und genügend Nahrung finden.

                                                

Hunde müssen an die Leine

Kinderstube Natur: Rücksicht nehmen auf heimische Wildtiere

– Am 1. April beginnt die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit –

 

Im Frühjahr erwacht die Natur zu neuem Leben – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vieler heimischer Wildtiere ist gekommen. Daher gilt ab dem 1. April bis zum 15. Juli die Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Die Jägerschaft Goslar bittet daher alle Naturfreunde und Erholungssuchende in den kommenden Wochen um erhöhte Rücksichtnahme beim Spaziergang in der freien Natur.

 

„Ob Rehkitz, Junghase oder Fasanenkücken, die Natur gleicht im Frühjahr einer einzigen Kinderstube“ Rücksichtnahme ist also dringend erforderlich.“ Von den freilaufenden Vierbeinern gehe in dieser Zeit eine besondere Gefahr aus, denn nicht nur die Jungtiere, auch die Elterntiere seien mitunter stark gefährdet. Hochträchtige Rehe seien bei weitem nicht mehr schnell genug, um vor stöbernden Hunden fliehen zu können.

 

Aber auch für die Hundebesitzer gilt es einiges zu beachten, denn die tierische Nachwuchspflege unterscheidet sich häufig deutlich von der des Menschen: Zum Schutz der Jungen werden diese tagsüber vom Muttertier häufig allein gelassen. Rehkitze, zum Beispiel, sind in den ersten Wochen nahezu geruchlos. In Verbindung mit der angeborenen „ducken-und-tarnen-Strategie“ sind sie so für natürliche Fressfeinde fast unauffindbar. Die Ricke erscheint nur zum Säugen, in der Zwischenzeit hält sie größeren Abstand.

 

Solch scheinbar verlassene Jungtiere sollten Spaziergänger auf keinen Fall anfassen oder gar mitnehmen. Das Jungwild nimmt bei Kontakt sofort den Menschengeruch an. Das zurückkommende Muttertier wird durch diesen Fremdgeruch sofort abgeschreckt – die Jungtiere werden so tatsächlich zu Waisen. „Falsch verstandene Tierliebe bewirkt in diesen Fällen leider allzu häufig das Gegenteil“.

 

Auch indirekt können Hund und Mensch den tierischen Nachwuchs gefährden: Nähern sie sich ihrem Gelege, verlässt die Rebhenne ihr Nest mit Eiern oder jungen Kücken um den Feind abzulenken. Rabenvögel wie Krähe oder Elster merken sich diese Stelle – die ungeschützten Gelege sind eine leichte Beute.

 

„Auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und unbedingt den Hund angeleint führen“, sind die wichtigsten Verhaltensregeln für den Spaziergang in der freien Natur.

 

In den letzten Jahren wurden regelmäßig Weißstörche in Wiedelah gesichtet. Letztes Jahr waren es sechs Störche die geeignete Plätze zum Nestbau suchten z.B. auf den Schornstein der alten Brennerei, einer großen Eiche am Finkenherd. Die Idee ein Storchennest an zu bitten, stammt von den Wiedelaher Jägern und Jagdhelfern. In Wiedelah gibt es für die Störche optimale Bedienungen wie Fließgewässer in den die Störche ihre Nahrung finden können. Dieses Jahr wurde die Idee umgesetzt. Zunächst wurden Informationen und Tipps zum Nestbau gesammelt und ein geeigneter Platz für das Nest gesucht. Der Besitzer der Domäne Wiedelah Georg Heine konnte für die Idee gewonnen werden und erlaubte das Nest auf den alten Schafstall in ca. 15 Meter Höhe auf zubauen. Das Grundgerüst baute Claus–Dieter Binder, Wolfgang Barke, Gustel Bock und Aribert Stark haben das Nest aus Weidentrieben mit ca. 1,40 Meter Durchmesser geflochten. Um das vorgefertigte Holzgestell und das Nest auf den Dachfirst zu platzieren wurde ein Hubwagen gemietet. Nach gut 5 Stunden hatten die Helfer, Ortsvorsteher Hans Joachim Michaelis, Thomas Müller, Wolfgang Barke, Gustel Bock, Siegfried Herold, Aribert Stark und Marko Bodenstein das Storchennest auf gebaut. Mit dabei war auch die Dachdecker Firma Benjamin Binder. Die Kosten für den Hubwagen trägt die Dorfgemeinschaft. Jetzt hoffen alle das auch ein Storchenpaar gefallen an das neue Domizil findet.

5. Greenig - Preisverleihung

5. Greenig – Preisverleihung auf der Burg Warburg/Cremlingen. Auch 2019 wurde der Greenigpreis für das besondere Engagement zur wildtierfreundlichen Gestaltung der Agrarlandschaft im Rahmen der EU – Agrarreform verliehen. Was als ungeliebte Pflicht anfing, ist heute ein starker Wettbewerb unter den Landwirten. Neben den ausgezeichneten Landwirten, sind auch die Natur und Umwelt besondere Gewinner. Die Preise wurden von der Jägerschaft des Bezirkes Braunschweig durch Hans Hesse und vom Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e.V. Ulrich Löhr verliehen. Zur Preisverleihungsfeier wurde auf die Burg Warburg eingeladen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Jagdhörnklängen festlich begleitet. In diesem Jahr wurden 2 Gewinner ausgezeichnet. Hartmut Lüdeke und Hauke Zeiser von der Harzland GbR Gut Radau aus dem Landkreis Goslar. Die Eheleute Christiane und Lothar Fricke von der Fricke Schulze Mull GbR aus Klein Elber Landkreis Wolfenbüttel.

Auch dieses Jahr feierte die Jägerschaft Goslar die Hubertusmesse, diesmal zusammen mit der Kirchengemeinde Sankt Andreas der Schlosskirche in Bündheim. Die von dem Jägerretten der Jägerschaft Goslar festlich ausgeschmückte Kirche, war bis auf den letzten Platz besetzt. Zunächst wurden die Kirchenbesucher durch die Jagdhornbläsergruppe der Jägerschaft Goslar, unter Leitung von Matthias Knorr vor der Kirche musikalisch begrüßt. Das Parforcehornkorps Gifhorn übernahm die musikalische Gestaltung der Messe. Die Predigt wurde von Pastor Westphal gehalten. Zum Ende der Messe gab es noch einige gemeinsam geblasene Musikstücke des Parforcehornkorps Gifhorn und der Bläsergruppe Goslar, die dafür viel Applaus erhielten. Nach den Gottesdienst wurden die Besucher in das Gemeindehaus zur geselligen Runde, mit kräftiger Wildgulaschsuppe und Getränken eingeladen. Auch hier gab es kräftigen Zuspruch.

Neue Jungjäger 2019

Es war ein kleiner aber sehr erfolgreicher Lehrgang. Nach 4 monatigen Wochenendkompaktkurs, stellten sich alle 13 Lehrgangsteilnehmer den Anforderungen der Jägerprüfung. Alle konnten den Lehrgang mit sehr guten bzw. mit guten Notendurchschnitt erfolgreich abschließen. Lehrgangbester mit einen Notendurchschnitt von 1,2 wurde Timo Becker aus Chlausthal – Zellerfeld, gefolgt von Nils Eickemeyer 1,4 aus Altenau und David Roth 1,6 aus Seesen. Die Lehrgangsteilnehmer konnten aus den Händen von Hans Hesse 1. Vorsitzender der Jägerschaft Goslar und Kreisjägermeister Günter Heuer ihre Jägerbriefe entgegen nehmen. Alle beide betonten vor der Übergabe, das jetzt der erste Schritt zum Jäger gemacht ist, aber ein ständiges Weiterbilden und das Waidgerechte umsetzen des gelernten in der Praxis erfolgen muss. Die 3 Besten bekamen je 1 Jagdeinladung, die von den Forstämtern Chlausthal, Seesen und Liebenburg zur Verfügung gestellt wurden. Zum Schluss wurden die 3 Lehrgangsbesten stellvertretend für alle bestandenen Lehrgangsteilnehmer von Hans Hesse zum Jäger geschlagen. Für den nächsten Lehrgang gibt es eine Änderung bei den Ausbildern. Dr. Hartmut Breustedt wurde mit einem Präsent nach jahrlanger Ausbildertätigkeit und in den letzten 2 Jahren zusätzlich als Lehrgangsleiter verabschiedet und geehrt. Dr. Heiner Lüps übernimmt sei Fachbereich.

Hans Hesse begrüßt die Teilnehmer
Betriebsleiter Christoph Wolf stellt die Domäne Wiedelah vor
Gustel Bock bedankt sich bei Christoph Wolf

Das Revier Wiedelah stellt die Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen vor.

Bevor es zur erweiterten Vorstandssitzung ins Schützenhaus Wiedelah ging, trafen sich die Vorstandsmitglieder auf der Domäne Wiedelah. An gelungenen Beispielen des Betriebes von Georg Heine, Alte Domäne Wiedelah und Joachim Persitzky sollte die Umsetzung der Agrarumweltmaßnahmen des Landes Niedersachsen im Revier Wiedelah vorgestellt werden. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Goslar Hans Hesse, stellte der Betriebsleiter der Domäne Christoph Wolf zunächst den Betrieb Heine vor. Danach ging es mit dem Trecker und Gummiwagen in die Feldmark. Hier wurde den interessierten Vorstandsmitgliedern verschiedene Brach - und Greeningflächen von Christof Wolf und Jagdpächter Gustel Bock vorgestellt. 5% der genutzten Anbauflächen müssen seit 2016 als Agrarumweltmaßnahmen durch die Landwirte bereitgestellt und umgewandelt werden. Vorgestellt wurden Wildgrasflächen (15 Meter Breite) in den Wassereinzugsgebieten, Blühstreifen analog zum Rebhuhn Schutzprojekt Göttingen und die Wildackermischung der Landesjägerschaft Niedersachsen. Blühstreifen mit bunten Blumen und Kräutern neben Ackerflächen sind nicht nur schön anzusehen. Sie bieten auch Lebensraum für sehr viele Tiere- von Nützlingen im Boden bis zu Schmetterlingen und Bienen, die für das Bestäuben von Pflanzen so gut wie unverzichtbar sind. Desweitern stellte Gustel Bock die Hegemaßnahmen im Revier Wiedelah vor, die 300 Meter lange ca. 3 Meter breite Feldhecke aus heimischen Straucharten die 1995 mit Hilfe der damaligen Stadtjugendfeuerwehr Vienenburg aus Hundsrosen, Weißdorn, Schwarzdorn Liguster, Paffenhütchen usw. gepflanzt wurde. 1998 wurde an einem künstlichen Fließgewässer aus 200 Roterlen und 100 Weiden (Bruchweide) die später zu Kopfweiden geschnitten wurden, bepflanzt. Beide Maßnahmen konnten aus Geldmitteln des Hegebuschfonds der Landesjägerschaft Niedersachsen finanziell unterstützt werden. Zum Abschluss lobte der 1. Vorsitzende Hans Hesse die erfolgreichen Arbeiten der Jäger, Landwirte und Jagdhelfer im Revier Wiedelah und Jagdpächter Gustel Bock bemerkt der Niederwildhege und Artenvielfallt hilft nur ein Zusammenspiel von Förderung des Lebensraumes und gleichzeitiger Bejagung der Prädatoren wie Fuchs, Waschbär, Marderhund, Elstern und Rabenkrähen.

v.l. Hans Hesse mit Ehrenmitglieder und langjährig verdiente Mitglieder.

Ehrungen auf der Jahreshauptversammlung 2019

Ehrenmitgliedschaft: Günter Blanke, Dieter Fricke, Hegering Bad Harzburg. Rolf Breitkopf, Wolfgang Marquordt, Jürgen Popp, Hegering Goslar/ Stadt. Heinz-Jürgen Caesar, Max-Henner Schiers ,Hegering Oberharz. Otto Schäfer, Hegering Othfresen. LJN-Treuenadel in Gold für 65-jährige Mitgliedschaft: Peter Wätjen, Hegering Liebenburg. LJN- Treuenadel in Gold für 60 jährige Mitgliedschaft: Rolf Breitkopf, Hegering Goslar/Stadt. LJN- Treuenadel in Gold für 50 jährige Mitgliedschaft: Dieter Gehrke, Hegering Goslar/Stadt. Wilhelm Dege, Günter Giesecke, Jürgen Zimmermann, Hegering Vienenburg. Wilfried Stecher, Hegering Othfresen. LJN-Treuenadel in Gold für 40 jährige Mitgliedschaft: Christel Freitag, Wilfried Heintorf, Wolfgang Marquordt, Jürgen Popp, Hegering Goslar/Stadt. August Bock, Stefan Loebs, Hegering Vienenburg. Günter Schubert, Hegering Oberharz. LJN-Treuenadel in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft: Ralf Supinski, Hegering Bad Harzburg. Lutz-Michael Renneberg, Ralf Schlüter, Alexander Waack, Hegering Goslar/Stadt. Milon Berkhoff, Alfred-Detlef Mehrdorf, Arndt Szierbowsky, Hegering Ostharingen. Klaus-Dieter Wagner, Hegering Vienenburg. Andreas Eine, Ingolf Fiedler, Hegering Oberharz. LJN Verdienstnadel in Bronze: Helmut Ludewig. LJN Verdienstnadel in Silber: Dr. Hartmut Breustedt. Leistungsnadel für 20 jähriges Jagdhornblasen (Silber): Ulf Macinkowsky. Leistungsnadel für 40 jähriges Jagdhornblasen (Gold): Hans-Joachim Hoffmann, Wolfgang Marquordt.

Hegeschau Landkreis Goslar und JHV Jägerschaft Goslar

Hegeschau Landkreis Goslar Auch 2019 veranstalte der Landkreis Goslar seine Hegeschau gemeinsam mit der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Goslar. Zunächst konnten die rund 150 Trophäen der acht Hegeringe, des vergangenen Jagdjahres begutachtet werden. Danach gab Kreisjägermeister Günter Heuer seinen Jahresbericht. Das vergangene Jagdjahr war relativ ruhig, jedoch Themen wie Afrikanische Schweinepest, die Nutriaausbreitung und der Wolf werden uns in nächster Zeit beschäftigen. Zum Rotwild berichtete er, das der Bestand nach wie vor zu hoch ist. Die vielen Stürme mit Windbruch ergaben bessere Einstände und der milde Winter bessere Bedingung bei der Nahrungssuche. Danach Verlass er den Streckenbericht und die Strecken wurden von der Jagdhornbläsergruppe Goslar verblasen. Jahreshauptversammlung Jägerschaft Goslar Die Jagdhornbläsergruppe Goslar unter Leitung von Matthias Knorr eröffnete die Jahreshauptversammlung mit dem Signal Begrüßung. Danach begrüßte der 1. Vorsitzende der Jägerschaft Hans Hesse die Ehrengäste. In seinen Grußwort als Leiter des Sachgebietes Verkehr der Polizeistation Goslar, Sigurd Breustedt zeigte sich erfreut, das die Wildunfälle von 650 auf 550 zurückgegangen sind. Dies konnte erreicht werden durch intensive Jagd, Reflektoren, Duftstoffe und freigehaltene Randsteifen. In seinem Jahresbericht ging Hans Hesse auf Jagdpolitische Themen auf Bundesebene, wie die Neuwahl des Präsidenten des DJV, die Fellwechsel GmbH des DJV, auf Landesebene Schießnachweis, bleifreie Munition, Nutrias, Präventionsmaßnahme gegen die ASP, den Wolf usw. ein. Auf Bezirksebene war das Greening ein Thema. Aus der Jägerschaft berichtete er über die Gründung eines Hegefonds, Jägerausbildung, Schießstände, Wildtiererfassung, Hubertusmesse und das Projekt Kitzrettung. Dieses einzigartige Pilotprojekt in Niedersachsen wurde gemeinsam mit dem NABU Kreisverband, Jägerschaft Goslar/ Seesen und Kreis – Landvolk im Landkreis Goslar gestartet. Mit Hilfe von Koptern mit Wärmebildkameras konnten 68 Kitze vor den Mähtod gerettet werden. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten die Ehrungen der langjährigen und verdienten Mitglieder der Jägerschaft.

Begrüßung durch Kreisjägermeister und Lehrgangsleiter.
Bläsergruppe Oberharz.
Vorstellung der Ausbilder.

Jungjägerlehrgang 2019

Am 01.März konnte der neue Lehrgangsleiter Maik Gobermack im Schützenhaus Immenrode 11 neue Lehrgangsteilnehmer, darunter 3 Frauen begrüßen. In Vertretung vom 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Goslar Hans Hesse, begrüßte Kreisjägermeister Günter Heuer die Teilnehmer und forderte sie auf intensiv im Lehrgang mit zuarbeiten um das angestrebte Ziel den Jagdschein zu erlangen. Aber auch außerhalb der Lehrgangsstunden ist, intensives lernen notwendig. Bevor Lehrgangsleiter Maik Gobernack die Ausbilder vorstellte, gehört es schon zur Tradition dass der neue Lehrgang auch musikalisch begrüßt wird. Dies übernahm die Bläsergruppe Oberharz. Zu den alt bewehrten Ausbilderteam kamen 2 neue Ausbilder zum Einsatz. Dies sind Torsten Zeller und Thomas Feilhauer. Die Ausbildung gliedert sich in 5 Fachgebiete: Fachgebiet 1: Wildtierkunde (Hochwild) Ausbilder Torsten Zeller Wildtierkunde(Niederwild Steffen Schlüter Fachgebiet 2: Jagdwaffen und Fanggeräte Ausbilder Thomas Feilhauer Fachgebiet 3: Naturschutz, Hege, Jagdbetrieb Ausbilder August Bock Fachgebiet 4: Wildbrethygiene, Jagdhunde, Brauchtum Ausbilder Dr. Hartmut Breustedt Fachgebiet 5: Jagdrecht und verwandtes Recht Ausbilder Maik Gobernack Schießausbilder: Laufender Keiler Caro Ludwig Flinte Benny Ludwig 100 m Rehbock Friedrich Wilhelm Dressler

 

 

 

 

                       

                        

 

 

Begrüßung durch Jagdhornbläsergruppe Goslar.
Einzug in die Kirche.
Parforcehorn - Bläsercorps Gifhorn.
Pfarrer Beims bei der Predigt.
Bläsergruppen bei der Zugabe.

Hubertusmesse 2018

Auch in diesem Jahr feierte die Jägerschaft Goslar, die Marktkirchengemeinde und Naturverbundene gemeinsam eine Hubertusmesse in der Marktkirche. Die Besucher wurden am Kircheneingang durch die Jagdhornbläsergruppe Goslar begrüßt. Im Anschluss zogen Pfarrer Beims, der 1. Vorsitzende der Jägerschaft Goslar Hans Hesse und das Parforcehorn – Bläsercorps Gifhorn in die vom Hegering Goslar Stadt geschmückte Kirche ein. Bevor der 1. Vorsitzende der Jägerschaft Goslar Hans Hesse die Besucher der Messe begrüßte, erinnerte Pfarrer Beims an die Legende des Heiligen Hubertus von Lüttich. Die Hubertus – Legende wird seit dem Mittelalter erzählt, nach der er auf der Jagd von einem Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih, in seiner Haltung zur Natur bekehrt wurde. In seiner Predigt sagte Pfarrer Beims das die Hubertusmesse das Erntedankfest der Jäger ist. Er verwies darauf dass wir mit der uns anvertrauten Natur, verantwortungsvoll umgehen müssen. Die musikalische Gestaltung der Messe übernahm das Parforcehorn - Bläsercorps Gifhorn unter der Leitung von Günther Kaufmann. Als Zugabe spielten die Goslarer Jagdhornbläser, mit dem Bläsercorps gemeinsam – dafür gab es kräftigen Applaus. Auch die diesjährige Kollekte der Messe wurde der Marktkirchengemeinde zur Verfügung gestellt und soll wieder für die Jugendarbeit verwendet werden. Letztes Jahr wurden 700 Euro für die Jugendarbeit gespendet.

Einweisung in die Drohne

Eine ungewöhnliche Koalition für ein Projekt zur Kitzrettung bei der Wiesenmahd fand sich im Landkreis Goslar zusammen. Neben NABU Goslar, Jägerschaften Goslar, Seesen, Landvolk Kreisverband Goslar und Landkreis Goslar fanden sich die verschiedensten Gruppen zusammen. Das gemeinsame Ziel bringt die Praktiker von Naturnutzung und Naturschutz zusammen: Rehkitze mit Drohne und Wärmebildkamera vor dem Mähtot zu bewahren. Für das zunächst auf 3 Jahre festgelegte Pilotprojekt trafen sich alle Beteiligten im Kreishaus Goslar um den genauen Ablauf der Aktionen zu besprechen. Für den Start in diesem Jahr standen 2 Drohnen zur Verfügung. Der NABU schaffte aus Fördermitteln der Bingo-Umweltstiftung 1 Drohne mit Wärmebildkamera an, die 2. Drohne mit Wärmebildkamera stelle ein Jäger aus Lutter zur Verfügung. Für den diesjährigen Start wurden Landvolk, Jägerschaft Reviere und Grünlandbewirtschafter gezielt angesprochen. Die von den Landwirten zum Mähen vorgesehenen Wiesen, wurden ab 4.Uhr morgens mit der Drohne abgeflogen und gefundene Kitze aus dem Gefahrenbereich gebracht. So konnten schon im ersten Jahr einige Kitze vor dem Mähtot gerettet werden. Allerdings können die Drohnen Junghasen oder brütenden Hennen wenig helfen, da diese einfach zu klein sind. Daher haben Landvolk, Landwirte, Jäger und Jägerschaften ergänzend zu der Drohne in einen ersten Schritt zehn Wildretter gekauft, die vom Mähwerk aus die bereits fluchtfähigen Tiere aus der zu mähenden Wiese vertreiben sollen.

Einweisung durch den Forstwirtschaftsmeister Detlef Immenroth,

Praktischer Arbeitseinsatz beim Jungjägerlehrgang

Praktischer Arbeitseinsatz für den Naturschutz

Nach der Vormittagstheorie ging es am Nachmittag zum Einsatz ins Schalker Hoch – oder Regenmoor das auf ca. 760 m liegt. Es war früher entwässert worden und danach mit Fichten bepflanzt. Die Fichten sind zwar mittlerweile gefällt, aber aus der Umgebung kommt jede Menge Fichtenanflug etc. Der Arbeitseinsatz fand unter Leitung des Forstwirtschaftsmeister Detlef Immemroth von der Stadtforst Goslar statt. Bevor die Arbeit begann gab er zunächst eine Einführung in die Entstehung der Moore und er zeigte einige typischen Moorpflanzen z.B Wollgras, Sonnentau etc. Danach wurden zunächst noch vorhandene Abzugsgräben verschlossen bzw. verdichtet, so das eine Wiedervernässung gewährleistet wird. Mit Motorsäge, Freischneider und Astscheren wurde sämtlicher Fichten- Ebereschen und Birkenjungwuchs von der Moorfläche entfernt. Der Arbeitseinsatz hat jeden Spaß gemacht und war ein voller Erfolg. Den Abschluss bildete das gemeinsame Grillen.

Feldhasen im Fokus – Jägerschaft _Goslar beobachtet Konstanz beim Feldhasenbesatz – Die Jägerschaft Goslar nutzt das anstehende Osterfest um auf die Situation des Feldhasen aufmerksam zu machen. „Bei uns in der Region ist der Feldhase mit konstanten Besatzzahlen vertreten“. Der Feldhase ist eine Indikatorart, da er besonders sensibel auf Veränderungen in seiner Lebensumwelt reagiert: Neben Witterungseinflüssen, hasentypischen Krankheitsgeschehen und den natürlichen Populationsschwankungen haben auch die Veränderungen in der Landwirtschaft Auswirkungen auf die Besatzsituation „Hier setzen wir Jäger an“, so Hans Hesse1.Vorsitzende der Jägerschaft Goslar„ gemeinsam mit den Landwirten in unserer Region haben wir schon eine Vielzahl von lebensraumverbessende Maßnahmen umgesetzt“. Der Feldhase benötigt strukturreiche Lebensräume mit Hecken, Saumstrukturen und Brachflächen, da er hier optimale Äsung und Deckung finde Neben der Biotophege beteiligen sich die Jägerinnen und Jäger der Region jedes Jahr kontinuierlich an der Wildtiererfassung in Niedersachsen (WTE). Durch diese Bestandserfassung, unter wissenschaftlicher Begleitung des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW), erhält die Jägerschaft Jahr für Jahr fundierte Daten zu Populationsentwicklungen nicht nur des Feldhasen sondern auch vieler anderer Arten wie Wildkaninchen und Fasan aber auch von Neubürgern wie Waschbär und Marderhund auf regionaler Ebene.

1. Vorsitzender Hans Hesse eröffnet die Veranstaltung.
Podiumsdiskussion mit Vertreter vom Ordnungsamt, Veterinäramt,, Wildbiologen und Jäger aus der Jägerschaft.
v.l. Kreisveterinär Wolfgang Naumann, Wildbiologen Dr. Egbert Strauß, erste Kreisrätin Regine Körner, Hegeringleiter Hubertus Finsterwalde, Ministeriumsmitarbeiter Uwe Oltrogge und 1.Vorsitzender Jägerschaft Goslar Hans Hesse.

Info - Veranstaltung über Invasive Arten wie Waschbär, Marderhund und Co.

Auf Grund der immer wieder auftretenden Problemen mit den sogenannten Invasiven Arten wie Waschbären, Marderhund und Co, aber auch mit dem Steinmarder im Kreisgebiet der Jägerschaft Goslar, lud diese Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zu diesem Thema ein. Inhalt der Veranstaltung war es, betroffene Bürgerinnen und Bürger zum einen über diese Invasiven Arten zu informieren und zum anderen, wie gehen die betroffenen mit diesem Problem zu Hause um, welche Möglichkeiten hat der Betroffene. Welche gesundheitlichen Bedenken bestehen bei Umgang mit den Tieren. Zunächst erfolgte ein Vortrag mit Informationen über die Invasiven Arten durch den Wildbiologen Dr. Egbert Strauß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung Stiftung der Tierärztlichen Hochschule Hannover. In seinen Ausführungen zeigte er auf, wie sich der Waschbär im Harz geradezu explosionsartig aus breitete, was auch die wachsende Jagdstrecke zeigt. Er zeigte die Probleme mit dem Waschbären auf. Sie haben kaum natürliche Feinde, räumen Nester auch von geschützten Vögeln aus und drängen heimische Arten zurück. Aber auch Schäden an Häusern verursacht er, da sich der Waschbär hier gern einnistet. Zudem steigt die Gefahr der Übertragung von Krankheiten. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Ordnungsamtes Goslar, Veterinäramt des Landkreises Goslar, Jäger aus der Jägerschaft Goslar und dem Wildbiologen Dr. Egbert Strauß. Hierbei kam unteranderen zur Sprache, das zwar das Ordnungsamt und das Veterinäramt in Teilfragen für das Waschbär Problem zuständig ist, aber nicht jagdberechtigt ist, die Erste Kreisrätin Regine Körner stellte bei der Diskussion in Aussicht bei der Beschaffung von Fallen, finanziell zu unterstützen. Der Hegeringleiter Hubertus Finsterwalde kann in Braunlage bei Problemen mit Waschbären zu Hilfe gerufen werden, der eine Falle aufstellt um das Problem zu lösen. Der Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium Hannover Uwe Oltrogge beantwortete rechtliche Fragen und verwies darauf das Hausbesitzer mit entsprechenden Fallenlehrgang zwar eine Falle auf seinem Grundstück aufstellen, das gefangene Tier aber nicht selber töten darf.

Bilder Info Auswilderung der Fasanen .

Fahrt nach Merzen

Um sich über die Fasanenauswilderung nach dem „ Höckeler Modell“ zu informieren fuhren Teilnehmer der Jägerschaften Goslar und Burgdorf nach Merzen ins Osnerbrücker Land. Ziel war der Hof der Familie Meyer Lührmann. Am Ziel angekommen wurde zunächst gegrillt um sich von der Fahrt zu stärken. Danach erläuterte Martin Meyer Lührmann in seinem Vortrag das Ziel der Auswilderung. Er ging zunächst darauf ein, warum das Auswildern notwendig wurde, er erläuterte die Aufzucht mit Zwerghühnern oder Brutmaschine und das spätere Auswildern der Fasanen. Danach ging es ins Revier zur im Baukastensystem erstellten Auswilderungsvoliere. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig das es eine gelungene Informationsveranstaltung war.

Vorsitzender Jägerschaft Goslar Hans Hesse und Vorsitzender Jägerschaft Seesen Achim Engel übergeben die Schutzhosen an Ulf Ristau, Andreas Eine und Julian Syldatk.

Schutzhosen für Nachsuchenführer

Schutzhosen für die Nachsuchenführer der Jägerschaften Goslar und Seesen. Die Jägerschaften Goslar und Seesen beschafften erstmalig 4 Nachsuchenhosen für die im Landkreis aktiven Nachsuchenführer. Die Nachsuchenführer mit ihren ausgebildeten Schweißhunden, führen diese Tätigkeit ehrenamtlich aus. Nachsuchen müssen durchgeführte werden, um verletztes Wild von langen Leiden zu bewahren und es zügig zur Strecke zu bringen. Nicht nur bei der Jagd sind ggf. Nachsuchen erforderlich, sondern auch das Wild das bei Verkehrsunfällen beteiligt war und nach dem Zusammenprall aus der Sichtweite geflohen ist, muss nachgesucht werden. Das Unterlassen der Nachsuche und das zügige Melden des Wildunfall bei Revierförster, Jagdpächter oder zuständiger Polizei stellt einen tierschutzrechtlichen Verstoß dar, da das verletzte Wild noch Tage oder Wochen nach dem Unfall sich quälen kann und unnötig lange leiden muss. Die Zahl der Wildunfälle ist steigend, auch im Landkreis Goslar, somit auch die erforderlichen Nachsuchen. Vom verletzten Wild kann eine erhebliche Verletzungsgefahr aus gehen, um diese weites gehend zu verhindern, tragen die Nachsuchenführer diese Spezialhosen. Diese so genannten Schlagschutzhosen schützen dem Nachsuchenführer die Beine vor Angriffen von Wildschweinen. Im letzen Jahr ist ein Nachsuchenführer im Landkreis Goslar, der keine Schutzhose trug am Bein von einem Wildschwein schwer verletzt worden. Daher ist es den beiden Jägerschaften ein Bedürfnis, die Nachsuchenführer weit es gehend vor Verletzungen zu schützen. Die vier Hosen wurden durch den 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Goslar Hans Hesse und dem 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Seesen Achim Engel an Andreas Eine, Ulf Ristau, Julian Syldatk und in Abwesenheit an Dieter Fricke übergeben.

Achtung, Wildwechsel! Wo dieses Zeichen auftaucht, heißt es: Fuß vom Gas.

Zeitumstellung

Achtung, Zeitumstellung! Eine Stunde entscheidet zwischen Leben und Tod Am 29.03. werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt und der Berufsverkehr fällt plötzlich wieder in die Dämmerung. Damit steigt die Wildunfall – Gefahr rapide an, weil Reh, Hirsch und Co. besonders in den frühen Morgenstunden aktiv sind. Hierzu kommt: Nach der winterlichen Fastenzeit sind die Pflanzenfresser verstärkt auf Nahrungssuche. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Jägerschaft Goslar bittet Autofahrer, in den kommenden Wochen besonders vorsichtig zu fahren. Dies gilt insbesondere für Überlandstraßen im und am Wald. „ Wild kennt weder Zeitumstellung noch Verkehrsregeln.“ In den nächsten Wochen heißt es also gerade in der Dämmerungsphase: „Fuß vom Gas“. Heimische Wildtiere benötigen im Frühjahr verstärkt Mineralien, insbesondere für den Fellwechsel, das Geweih – Wachstum und bevorstehende Geburten. Wie ein Magnet wirkten deshalb Streusalzreste an Straßenrändern. Zudem sind junge, unerfahrene Rehböcke jetzt auf Reviersuche und überqueren dabei achtlos Straßen. .

Vor der Aussaat.
Verschiedene Blühstreifen im Revier Wiedelah.

 Seit dem 1.April 2015 gilt die Europäische Greening- Ordnung für alle Landwirte. 5 % der bewirtschafteten Ackerflächen müssen nun als bevorzugte Flächen mit Blühstreifen angebaut sein. Das Ziel, den Bodenbrütern ( Lerchen, Kiebitze, Rebhühner, Fasane ) und Hasen einen verbesserten und größeren Lebensraum zur Verfügung zu stellen, hat nun erste vorzeigbare Greening-Flächen hervorgebracht. Dieses große europäische Umweltprojekt wurde bereits im Januar auf Initiative des Niedersächsischen Landvolkes Braunschweiger Land und der Jägerschaften des Bezirkes Braunschweig durch einen Beispiel-Katalog konkretisiert. Nun wollen Landvolk und Jägerschaft durch die Ausschreibung „Greening-Preis 2015“ eine besonders gelungene Flächengestaltung herausstellen und mit Preisen versehen. Neben einer Rebhuhn-Bronzefigur wird eine große Anzahl von Saatgutgebinden für Blühstreifen ausgelobt. Für die Bewertung werden Fotos und die Angaben des Bewirtschafters über Flächengröße und Saatmischung benötigt. Für die Bewertung dieses Wettbewerbs wird eine Jury eingesetzt. Einsendeschluss ist der 15. August 2015. Die Preise werden dann Ende September verliehen. Die Anschrift für die Unterlagen ist: Niedersächsisches Landvolk Braunschweiger Land e.V., Helene- Künne - Allee 5, 38122 Braunschweig, E-Mail: mail@landvolk-braunschweig.de.

Der 1. Vorsitzende Hans Hesse begrüßt die Besucher.
Jagdhornbläsergruppe Goslar.
Info - Mobil der Jägerschaft.
Stand der Jungen Jäger.
Blaskapelle "Hamberger Musikanten".
Jagdhornbläsergruppe Oberharz.
"Harzbuerger Themenbrüder".
Wildschwein vom Grill.

60 jähriges Jubiläum der Jägerschaft Goslar

Die Jägerschaft Goslar feierte auf dem Klostergut Wöltingerode sein 60 – jähriges Jubiläum. In der festlich geschmückten Scheune eröffneten die Jagdhornbläser der Gruppe Goslar unter Leitung von Mathias Knorr musikalisch die Feier, danach begrüßt der 1. Vorsitzende Hans Hesse die anwesenden Gäste. Der anschließende Frühschoppen wurde durch die Blaskapelle „Hamberger Musikanten begleitet. Den Gästen wurde ein buntes Programm geboten, mit Schießkino, Info – Mobil, auf dem Stand der Jungen Jäger konnten z.B. Buttons mit verschiedenen Tierarten geprägt werden, ein Hubertus Quiz und eine Wöltingeröder – Schnitzeljagd waren im Angebot. Am Nachmittag waren die Jagdhornblässer der Gruppe Oberharz unter Leitung von Hans-Joachim Thiel zu hören. Zum Abschluss erfolgte der Auftritt der „Harzbuerger Themenbrüder“. Der 1. Vorsitzende Hans Hesse der seit 10. Jahren die Jägerschaft leitet, war erfreut über den zahlreichen Besuch. Über den Tag verteilt kamen 300 Besucher zur Jubiläumsfeier. Der Jägerschaft Goslar gehören etwa 600 Mitglieder an, davon 15 % Frauen und die Tendenz ist steigend. Bei der vergangenen Jägerprüfung waren von 20 Teilnehmern allein 5 Frauen.

Für die kleinen Besucher veranstaltete die AG JUNGE JÄGER Goslar ein QUIZ. Als Erinnerungsstücke gab es Gipsabdrücke und Buttons.
Gemeinsam mit seinen Gästen verkostet Jägerschaftsvorsitzender Hans Hesse (vorne rechts ) regionale Spezialitäten.
Herr Wolfgang Ritzke erklärt den Besuchern ein selbst gefertigtes Insektenhotel.
Kleiner Besucher mit Wildsau
Auch Innenminister Boris Pistorius (3. v. re.) und Goslars Oberbürgermeiuster Dr. Oliver Junk (2. v. li.) informieren sich auf der Natur- & Umweltmeile, hier bei den Falknern.
Wolfsberater Karl-Gustav Laser informiert die Besucher über die Rückkehr des Wolfes und beantwortet deren Fragen.
Hermann Schulte stellte verschiedene Jagdhunde und ihre Einsatzgebiete bei der Jagd vor.
Das Info - Mobil der Jägerschaft fand großen Anklang.
Die Moderation der 11 Bläsergruppen übernahm der Bezirksvorsitzende Hans Hesse.

Jägerschaft Goslar auf dem Tag der Niedersachsen

 

Nach intensiver Vorbereitung war es am 30.08.2013 endlich soweit, die Jägerschaft Goslar präsentierte sich mit abwechslungsreichen Auftritten auf der Natur- und Umweltmeile und zeigte die vielfältigen Facetten der Jagd in Niedersachsen.

Im Vorfeld der offiziellen Eröffnung in Goslar, veranstaltete die Jägerschaft Goslar am Freitag in Wöltingerode einen Jägerabend.

Bei kulinarischen Leckerbissen und Spezialitäten vom Klostergut, konnte sich in entspannter Atmosphäre über Jagd und Jäger in Niedersachsen aus getauscht werden. 

Als Gäste konnte der 1. Vorsitzende Hans Hesse den Innenminister von Niedersachsen Boris Pistorius , die Bürgermeisterin von Vienenburg Frau Astrid Salle – Eltner, Klosterkammerpräsident Hans – Christian Biallas, aus dem Präsidium der Landesjägerschaft Niedersachsen den Präsidenten Helmut Dammann – Tamke nebst Schatzmeister Dietrich Fricke. Zahlreiche Landtagsabgeordnete der Oposition folgten ebenfalls der Einladung.

Aus den benachbarten Jägerschaften konnte Hans Hesse sowohl die Kreisjägermeister als auch die Vorsitzenden begrüßen.

An den folgenden 2 Tagen konnten sich die Besucher an den Info – Mobilen der Jägerschaft Goslar und Salzgitter die mit Präparaten der heimischen Tierwelt ausgestattet sind über die Tiere und den Aufgaben der Jäger informieren.

In einem anderen Info- Zelt fand man Informationen über Wolf, Luchs Marderhund, Waschbär und Marder .Die Besucher wurden gut und sachlich über die Rückkehr des Wolfes in Deutschland allgemein und besonders über das Wolfsmonitoring in Niedersachsen durch den Wolfsberater der Landesjägerschaft Niedersachsen Herrn Laser aus Gifhorn informiert und die auftretenden Fragen beantwortet.

Das Luchsprojekt im Harz war ebenfalls ein Thema und fand großes Interesse.

Ein gefragtes besonderes Problem stellte das vermehrte Auftreten des Waschbären da, aber auch der Marder bereitete zahlreichen Besuchern Probleme und Ratschläge zum verhalten gegenüber dieser Tiere war gefragt. Hier konnte Hermann Schulte fachlich kompeten die Besucher informieren.

Unter der Leitung von Herrn Ritzke, stellten seine Schüler aus dem psychotherapeutisches-kinder- und Jugendheim der AWO in Wolfshagen die Herstellung von z.B. Insektenhotels, Räucherofen, das Fertigen von Stühlen aus Naturmaterial usw. vor und präsentierten ein selbstgebautes Kajak, nebst Paddel.

Die Falkner aus Niedersachsen  vom Orden Deutscher Falkoniere konnten ebenfalls mit ihren Greifvögeln die Besucher begeistern und interessante Informationen über die Falknerei vermitteln.

Auf die Kinder und Jugendlichen hatte sich die AG Junge Jäger Goslar vorbereitet.

Auf ihren Stand konnten sie an einem Quiz um die heimische Tierwelt teilnehmen und ihr Wissen prüfen.

Aber auch Trittsiegel aus Gips von Rot- Reh und Schwarzwild oder ein Baten konnten sie als Erinnerung herstellen.

Außerdem Informierten sie über den Weg zum Jagdschein.

Am Samstag bildete die historische Kulisse des Klostergut Wöltingerode einen hervorragenden Hintergrund für die Jagdhundevorstellung und den Jagdhornbläsertreffen des Bezirkes Braunschweig.

Zunächst stellte Hermann Schulte verschiedene Jagdhunderassen und ihre Verwendung bei der Jagd vor.

 

 

 

 

Danach versammelten sich die 11 Bläsergruppen auf der vorbereiteten Naturbühne und unterhielten die Besucher mit ihren musikalischen Auftritten.

Die Moderation des Bläsertreffens übernahm der Bezirksvorsitzende Hans Hesse, er stellte die einzelnen angereisten Jagdhornbläsergruppen vor und führte durch das Programm.

Ein besonderes Erlebnis dabei war, als alle ca. 150 Bläserinnen und Bläser unter der Leitung des Bezirksbläserobmannes Hermann Niebuhr gemeinsam geblasen haben, was in den Mauern des Klostergutes einen besondern Klang und Gänsehaut erzeugte.

Als Abschluss kann man sagen das der Tag der Niedersachsen aus Sicht der Jägerschaft ein voller Erfolg war, man konnte vielen Besuchern die Jagd und die Aufgaben der Jäger näher- bringen. Der Dank gilt noch einmal allen Beteiligten und freiwilligen Helfern, die es ermöglicht haben diese Veranstaltung mit durchzuführen.

Landwirte und Jäger pflegen Kopfweiden

 

 

 

Landwirte und Jäger pflegen gemeinsam die Kopfweiden.

 

Traditionsgemäß wurden Kopfweiden entlang von Bächen und in Nasswiesen gepflanzt und in regelmäßigen Abständen geschnitten, wo mit der Zeit der typische Kopfbaum entstand.

Früher dienten die abgeschnittenen Äste als Material zum Korbflechten, zum Ausfachen von Fachwerkhäusern oder als Brennmaterial.

Die Nutzung als Material hat zwar an Bedeutung verloren, aber das schneiden der Kopfweiden ist eine wichtige Landschaftspflegemaßnahme.

Ungepflegte Kopfweiden wurden unter der Last ihrer Äste auseinander brechen und absterben.

Wirtschaftlich haben die Kopfweiden zwar an Bedeutung eingebüßt, aber ökologisch haben sie einen hohen Stellenwert.

Für zahlreiche Insekten, Larven, Käfer, aber auch für unsere heimische Vogelwelt wie z.B. der Steinkauz, Fledermäuse, Gartenrotschwanz usw. dienen sie als Brut, - Fraß- oder Wohnstätte.

Landwirte des Realverbandes Wiedelah, ortsansässige Jäger und Helfer betreuen und pflegen gemeinsam die vorhandenen Kopfweiden in der Gemarkung.

Dieses Jahr wurden unter anderen die Kopfweiden entlang des Mühlbaches geschnitten.

An 2 Samstagen im Monat Februar stellten die Landwirte neben Motorsägen, vor allem Schlepper und Anhänger zur Verfügung, um das Schnittgut von rd. 60 Geschnittenen Kopfbäumen ab zu transportieren.

Der Einsatzleiter Siegfried Herold würdigte neben gemeinsamer Arbeitsleistung die hervorragende Kameradschaft im Ort Wiedelah.

 

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