Niederwildsymposium der Landesjägerschaft Niedersachsen

Forschung und Maßnahmen zur Unterstützung des Niederwildes in unserer Kulturlandschaft

Am Samstag, den 07. Oktober 2017, veranstaltete die Landesjägerschaft Niedersachsen im See + Sporthotel Ankum das

Niederwildsymposium Forschung und Maßnahmen zur Unterstützung des Niederwildes in unserer Kulturlandschaft

Lebensraumverluste, Habitatveränderungen, ungünstige Witterung, Prädationsdruck und Krankheitserreger machen dem Niederwild aber auch anderen offenlandgebundenen Säugetier- und Vogelarten  unterschiedlich stark zu schaffen. Hinzu kommen oftmals noch regionalspezifische Bedingungen und Wechselwirkungen.  All diese Faktoren wurden und werden intensiv als mögliche  Rückgangsursachen diskutiert. 

Die Landesjägerschaft Niedersachsen beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dieser Thematik und hat in dieser Zeit eine Reihe verschiedener Maßnahmen zum Erhalt der Niederwildarten initiiert und umgesetzt. Das Niederwildsymposium der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. gibt einen Überblick über diese Maßnahmen – von Forschungsprojekten und deren Ergebnissen bis zu praktischen Maßnahmen.

Am 07. Oktober 2017 im See + Sporthotel Ankum, Tütinger Straße 28, 49577 Ankum

Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogamm des LJN-Niederwildsymposiums.

Zur Teilnahme an dem Symposium ist eine Anmeldung bis spätestens 20. September 2017 erforderlich. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, gilt das „Windhundprinzip“.

Tagungsbeiträge des Niederwildsymposiums

Wildbiologische Forschung im Themenfeld Jagd - für den Eifelturm oder die Kanzel?

(Dr. Egbert Strauß, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung)

Erkenntnisse aus der Niederwildforschung - Schwerpunkt Fasan

(Ulrich Voigt, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung)

Modernes Prädatormanagement mit Betonrohrfalle

(Holger Fiedler, Dipl. Forst. Ingenieur)

Energie aus Wildpflanzen - Ergebnisse und Ausblick für Niedersachsen

(Josef Schröer, Stellv. Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.)

Blühstreifen und Blühmischungen in der Praxis

(Heiner Bruns, LWK Niedersachsen, Bezirksstelle Emsland)

Kitzrettung, praktische Maßnahmen zur Verhinderung von Mähtod

(Johann Högemann, Obmann für Naturschutz der Jägerschaft Lingen)

Auswildern von autochthonen Fasanen nach dem Höckeler Modell

(Martin Meyer Lührmann, Kreisjägermeister und Vorsitzender des Bezirks Osnabrück-Emsland)

Die Referenten des LJN-Niederwildsymposiums v.l.: Josef Schröer, Johann Högemann, Heiner Bruns, Dr. Egbert Strauß, Ulrich Voigt, Martin Meyer Lührmann; auf dem Bild fehlt Holger Fiedler)