Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Osnabrück- Stadt e. V.

Die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft fand in diesem Jahr am 11.03.2026 im Tagungszentrum UNTER.BAU (Museum am Schölerberg)

Der Vorsitzende bei der Begrüßung und seinem Jahresbericht

Der Schatzmeister des Landesjagdverbandes Niedersachsen e. V., Bernd Heinemann, bei seinem begleitenden Vortrag

Der gut gefüllte Saal des Museums

Wie immer wird der Streckenbericht des Kreisjägermeisters von den Jagdhornbläsern begleitet

Die älteste Jubilarin, Adelheid Herkt, nimmt die Urkunde und Glückwünsche für 60 Jahre Mitgliedschaft entgegen

Alle Jubilare

Die Jägerschaft Osnabrück Stadt hat ihre diesjährige Jahreshauptversammlung im Museum am Schölerberg abgehalten. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Jagdwesen zu informieren, verdiente Mitglieder zu ehren und die gemeinsame Arbeit des vergangenen Jahres zu reflektieren.

Schwerpunktthema: Rechtssicherheit für Jägerinnen und Jäger

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Fachvortrag von Andreas Wehage (Landesjägerschaft Niedersachsen). Unter dem Titel „Wann ist der Jagdschein in Gefahr?” erläuterte er die rechtlichen Grundlagen der jagdlichen Zuverlässigkeit und zeigte anhand aktueller Fallbeispiele, wie schnell alltägliche Situationen zu Problemen führen können.

Wehage betonte die Bedeutung von Verantwortungsbewusstsein, Transparenz und sorgfältiger Dokumentation, um den Jagdschein dauerhaft zu sichern. Der Vortrag führte zu einer intensiven Diskussion und wurde von den Mitgliedern mit großem Interesse aufgenommen.

Ausstellung mobiler Einsatzfallen gegen invasive Arten

Am Rande der Veranstaltung präsentierte die Jägerschaft moderne Einsatzfallen für den Waschbärfang in urbanen Bereichen. Die gezeigten Modelle überzeugten durch eine tierschutzgerechte Konstruktion, robuste Materialien und eine hohe Praxistauglichkeit. Die Vorführung bot den Mitgliedern die Gelegenheit, die neuartigen Fallen auszuprobieren und Einsatzmöglichkeiten im eigenen Revier zu erörtern.

Bericht über gemeinsame Aktivitäten mit der Jägerschaft Osnabrück-Land

Der Vorstand blickte zudem auf mehrere erfolgreiche Kooperationen mit der Jägerschaft Osnabrück-Land zurück. Besonders hervorgehoben wurde der gemeinsame Infostand beim Tag der Niedersachsen, der auf großes öffentliches Interesse stieß und die Bedeutung jagdlicher Arbeit für den Artenschutz, das Wildtiermanagement und den Naturschutz sichtbar machte.

Weitere gemeinsame Veranstaltungen sollen auch künftig fortgeführt und ausgebaut werden, um die regionale Zusammenarbeit weiter zu stärken.

Wahlen und personelle Entscheidungen

Die Mitglieder bestätigten den amtierenden Vorstand mit großer Geschlossenheit.

Frank Frintrop wurde mit deutlicher Mehrheit als erster Vorsitzender wiedergewählt.

Holger Schütter bleibt Schatzmeister.

Dr. Steinkamp wurde erneut als Schriftführerin bestätigt.

Darüber hinaus wurden Jürgen Lambrecht und Wolfgang Michalski erneut als Kandidaten der Stadt Osnabrück für die Ernennung zum Kreisjägermeister bzw. dessen Vertreter benannt.

Ein besonders feierlicher Moment der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Die Jägerschaft würdigte das jahrzehntelange Engagement und die Verbundenheit ihrer Mitglieder.

Adelheid Herkt – 60 Jahre Mitgliedschaft

Fritz Meyer zu Strohen – 50 Jahre Mitgliedschaft

Alfons Tautz – 40 Jahre Mitgliedschaft

Ludger Pott Brüning – 40 Jahre Mitgliedschaft

Dominik Freiherr Ostmann von der Leye – 40 Jahre Mitgliedschaft

Andreas Kleine – 40 Jahre Mitgliedschaft

Die Jägerschaft dankt allen Geehrten für ihre Treue, ihr Engagement und ihren Beitrag zur jagdlichen Gemeinschaft in Osnabrück.

Ausblick

Die Jägerschaft Osnabrück Stadt blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und geht mit klaren Zielen in die Zukunft: Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, Ausbau der Kooperationen, moderne Aus- und Fortbildung sowie ein weiterhin verantwortungsvolles Wildtiermanagement im urbanen und ländlichen Raum.

(Text: M. Aschmann/ Fotos: Gr. Frfr. Ostmann v. d. Leye)