Über uns

Jagd im Osnabrücker Land

Das Gebiet der Jägerschaft Osnabrück Land e.V. liegt im von markanten Höhenzügen von Teutoburger Wald und Wiehengebirge geprägten Südwesten Niedersachsens. Organisatorisch gliedert sie sich in 10 Hegeringe mit einer Gesamtfläche von über 45.000 Hektar (davon rund 15.000 Hektar Wald). Die Natur bewahren und die Umwelt schützen – dem fühlt sich die Jägerschaft Osnabrück-Land mit annähernd 1.000 organisierten Mitgliedern verpflichtet.

Der Lebensraum der wildlebenden Tiere und Pflanzen verändert sich auch in unserer Heimat ständig. Siedlungs- und Wirtschaftstätigkeit, Neu- und Ausbau von Verkehrswegen sowie Änderungen der Landnutzung führen für das Wild zu immer neuen Belastungen. Deshalb kommt der im Bundesjagdgesetz geforderten Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten und gesunden Wildbestandes und die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen heute eine besondere Bedeutung zu. Die ebenfalls im deutschen Jagdrecht verankerte Hegepflicht stellt sicher, das die Jagd in Verantwortung für den Artenreichtum der Lebensräume des Wildes nachhaltig ausgeübt wird.

Die zahlreichen hegerischen Aktivitäten unserer Jäger verbessern die Lebensgrundlage aller wildlebenden Tiere und Pflanzen und sind für einige Wildarten, wie z. B. das Rebhuhn als Biotoppflegemaßnahmen Voraussetzung für ihre Lebenserhaltung. Statt nach dem Staat zu rufen, übernehmen die Jäger innerhalb unseres Reviersystems die persönliche Verantwortung für ihr Revier.
Unsere Jäger legen Hecken und Streuobstwiesen (Lebensraum von Igel, Eule, Singvögeln, Insekten), Teiche und Feuchtbiotope an (Laichgewässer für Fische und Amphibien) und gestalten Stilllegungsflächen und damit auch wertvolle Rückzugsgebiete für bedrohte Tierarten.

Die Hauptwildart in unseren Revieren ist das sehr anpassungsfähige Rehwild. Bedingt durch revierübergreifenden Lebensraum werden die Bestände des Dam- und Schwarzwildes nach Zusammenschluss mehrerer Jagdbezirke in Dam- und Schwarzwildhegeringen reguliert.

Im Rahmen von Gesellschaftsjagden kommen Hasen, Kaninchen, Fasane und Wildenten zur Strecke. Von den genannten Wildarten werden natürlich jeweils nur soviel erlegt, wie es die Bestandsentwicklung zulässt. Die Entwicklung des Raubwildes und hier besonders des Fuchses erfordert ein besonderes Augenmerk der Jägerschaft, hat doch der Fuchsbesatz direkten Einfluss auf die Niederwildbesätzebesätze in unseren Revieren.

Leider haben wir auch erheblich Wildverluste durch Straßenverkehr und landwirtschaftliche Großmaschinen. Unsere Jäger engagieren sich für die Verkehrssicherheit. So installieren Sie z. B. an vielbefahrenen Strecken Wildwarnreflektoren. Zu den Aufgaben gehört auch die Entsorgung des Fallwildes bei Wildunfällen.

Durch jagdliches Übungsschießen werden Sicherheit in der Waffenhandhabung und Treffsicherheit regelmäßig trainiert. Diese Forderung entspricht der Waidgerechtigkeit und der Erfüllung tierschutzrechtlicher Vorschriften sowie der Verpflichtung zur Unfallverhütung im Jagdbetrieb.

Einige unsere Jäger widmen sich mit großem Erfolg der Ausbildung und Prüfung verschiedener Jagdhunderassen, um für die Feld-, Wald-, Wasser- und Baujagd brauchbare Hunde zur Verfügung zu haben.

Vom Jäger wird verlangt, dass er in allen Bereichen des jagdlichen Handwerks gründliche Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt. Sein Wissen hat er vor einer staatlich anerkannten Prüfungskommission nachzuweisen. Zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung veranstaltet die Jägerschaft Osnabrück-Land e.V. jährlich einen Ausbildungslehrgang.

Eine große Zahl von Jägern widmet sich dem Jagdlichen Brauchtum. In unserer Jägerschaft sind 9 Jagdhornbläsergruppen aktiv.

Unsere heimischen Jäger bekennen sich zur Freude an der Jagd, denn ihre jagdliche Passion garantiert die Erhaltung der Lebensgrundlagen der freilebenden Tierwelt in den Revieren unserer Jägerschaft.

Wir fordern alle Jäger aus dem Bereich unserer Jägerschaft auf, sich zu ihrer Passion zu bekennen und Mitglied in der Jägerschaft Osnabrück-Land e.V. zu werden.