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Jägerschaften treten dem Natur-Netz-Niedersachsen bei

Anlässlich der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Meppen e.V. am 12.04.2018 im Saal Kamp in Meppen konnte dessen Vorsitzender Hubert Brandewiede neben dem Gastredner und Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke sowie Landrat Reinhard Winter auch den Vorsitzenden des Natur-Netzes Niedersachsen e.V., Hartmut Schrap, begrüßen.

 

War die Jägerschaft Grafschaft Bentheim bereits 2016 dem Natur-Netz Niedersachsen e.V. als Fördermitglied beigetreten, so stellten jüngst die Jägerschaften Meppen, Aschendorf-Hümmling und Lingen sowie der gemeinsame Biotopfonds der Jägerschaften Emsland/Grafschaft Bentheim e.V. einen Antrag auf Mitgliedschaft in dem landesweiten Netzwerk. Im Verein Natur-Netz Niedersachsen haben sich im Juni 2013 insgesamt 15 niedersächsische Umwelt- und Naturschutzstiftungen zusammen getan, um für einen besseren Naturschutz in Niedersachsen gemeinsam einzutreten. Inzwischen zählt der Verein mehr als 60 Mitglieder, darunter die Naturschutzstiftungen der Landkreise Grafschaft Bentheim, Emsland und Osnabrück sowie auch überregional tätige Stiftungen wie z.B. die Heinz-Sielmann Stiftung. Das Stiftungsvermögen aller Vereinsmitglieder beträgt insgesamt mehrere hundert Millionen Euro, ganz abgesehen von mehreren tausend Hektar Flächenbesitz in Niedersachsen. Das Natur-Netz Niedersachsen versteht sich als Brückenbauer im Natur- und Umweltschutz; insoweit sind auch Fördermitglieder, die nicht unmittelbar als Stiftung firmieren, sich aber gleichwohl für den Natur- und Umweltschutz engagieren bzw. interessieren, als Fördermitglieder sehr willkommen. Öffentlich bekannt wurde das Netzwerk übrigens in den vergangenen Jahren besonders durch die als Umweltbildungsmaßnahme eingeführte und regelmäßig wiederkehrende „Naturschutzwoche für Kinder“.

 

Hartmut Schrap ließ es sich nicht nehmen, vor Beginn der Mitgliederversammlung persönlich die Aufnahmebestätigungen an die jeweiligen Vorsitzenden der Jägerschaften Meppen, Lingen, Aschendorf-Hümmling sowie des Biotopfonds auszuhändigen. Er wies darauf hin, dass die 4 Jägerschaften einschließlich des gemeinsamen Biotopfonds mit ihren insgesamt ca. 5.500 Mitgliedern einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz in der Region leisten.“ Artenvielfalt hört nicht an Kreisgrenzen bzw. an Grenzen eines Naturschutzgebietes auf, sondern fängt dort erst an“, so Hartmut Schrap weiter. „Im Netzwerk freue man sich auf eine engagierte Mitarbeit der neuen Mitglieder“.