Jahresbericht 2019

Richtergruppe in Drögenbostel
Zur Nachsuche
Leinenführigkeit
Ordentliches Ausgeben
Kaninchenschleppe geschafft
Es läuft gut
Schussfest im Feld
Bei Fuß
Mit viel Schwung
Das macht Spaß

Jahresbericht der Hundeobfrau 2019

Das Jahr begann mit der Besprechung des Ausbilderteams und den Hundeobleuten der Hegeringe im Januar.

Für die Hegeschau gestalteten Sienja Oppermann und ich wieder eine Ausstellungswand mit Infos aus dem Hundewesen und Fotos über das Ausbildungsjahr. Am 25. und 26. Feb. nahmen wir beide an einem Seminar der Landesjägerschaft in Springe teil. Hier erhielten wir sehr interessante Informationen und viele Anregungen zur Ausbildung von Jagdhunden zur Führerbindung, im Gehorsam und im Apport. Da mir die Ausbildungsart der Referentin Kathleen Hohendahl so gut gefiel, besuchte ich im November noch ein weiteres Seminar zum Thema: Gehorsam am Wild.

Die Welpen- und Junghunde- und Prüfungsvorbereitungskurse fanden wieder viel Zuspruch. Im April hatten wir 26 Teilnehmer. Davon bereiteten sich dann ab Juli 7 Gespanne auf die volle Brauchbarkeitsprüfung vor. 8 neue Welpenbesitzer haben wir dann auch noch angeleitet, wie sie ihre zukünftigen Jagdhelfer auf ihr gemeinsames Jägerleben vorbereiten können. 4 Nachsuchengespanne wurden von Nils Hagen und Oliver Richter sorgfältig auf der 1000m Übernachtfährte eingearbeitet. Sie haben die Fährten alle mit dem Fährtenschuh getreten. Das hat sich als sehr gute Übungsmethode herausgestellt. Genauso haben wir es dann auf der Prüfung gemacht.

Das erste Mal haben wir einen Unterrichtsabend wegen des Wetters ausfallen lassen. Es gab hitzefrei. Das lohnte sich aber nicht, denn am Nachholabend und vielen weiteren war es mindestens genauso heiß.

Zum Bergfest gab es vor dem Grillen wieder den bewährten Erste- Hilfe-Vortrag von Tierarzt Dr. Tobias Wollny.

Seit diesem Jahr ist Peter Thießel aus Hitzacker neuer Bezirkshundeobmann für die Hundeobleute des Bezirks Lüneburg. Bei unserem ersten gemeinsamen Treffen im August haben wir uns über Aktuelles aus dem Hundewesen ausgetauscht. Ein Schwerpunkt war die Einstufung der Jagdhunde ohne Papiere in den Phänotyp einer anerkannten Jagdhunderasse.

In Hermannsburg ist das Schwarzwildgatter offiziell eröffnet worden. Wir sind mit einer Hundegruppe dorthin gefahren und waren über die professionelle Anlage und kompetente Anleitung des Gattermeisters sehr erfreut. Die z.T. noch etwas besorgten Hundeführer konnten erleben, wie ihre Jagdhunde gefahrlos an das Schwarzwild herangeführt wurden und plötzlich ihren Jagdinstinkt entwickelten. Da das Gatter nun so nahe gelegen ist, kann sich jeder Hundeführer selbst anmelden. Vorher hatten wir übrigens im Kurs schon an einer selbstgebauten Pendelsau geübt.

 

Am 19. Oktober führten wir unseren großen Prüfungstag in Ehrhorn, Hützel, Drögenbostel bei Neuenkirchen und Ilhorn durch. 14 Hundeführer hatten sich angemeldet und somit musste in 3 Gruppen geprüft werden.

Es bestanden aus unserer Jägerschaft

Die volle Brauchbarkeitsprüfung:

  • Robin Böhm, Jens Schienke, Carsten Schröder, Marten Lüdemann/ROW

Die Zusatzfächer:

  • Sienja Oppermann, Christian Wendt/Bardowick

Die Nachsuchenprüfung:

  • Kord Hedder, Gerd Peters, Christian Hanke/Brackel

Die Stöberhundprüfungen führten wir von September bis Dezember, meistens als Einzelprüfung auf Bewegungsjagden durch. Hier bestanden alle 5 Gespanne:

  • Kord Hedder, Joachim Heins, Werner Tünsmeyer,
  • Victor Steinmann, Armin Meurer/Dresden

Ich bedanke mich bei den Richtern. Es gelang ihnen, die Aufgaben und die Bewertungen den Hundeführern sehr verständlich zu erklären. Leider konnten 5 Hunde die Prüfung nicht bestehen.

 

Zum Glück stellten mir meine bewährten Revierinhaber ihre Reviere zur Verfügung:

Annika Böhm/Walderlebniszentrum Ehrhorn, Uwe Hennig/ NFA Revierförsterei Heimbuch, NilsHagen/Klosterrevierförsterei Luhetal , Christoph Cordes, Carsten Kühn, Bernd Rosebrock, Jürgen Arning / alle Behningen, Christioph u. Carsten Schröder, Dirk Lüllau/Behringen, Johann Kath und Hannes Diephold, Georg Meyer/ Übungsgewässer, Ilhorner Jäger/ Prüfungsgewässer. Allen Revierinhabern möchte ich meinen herzlichen Dank auch besonders im Namen der Jägerschaft aussprechen. Ohne entsprechende Reviere ist Jagdhundeausbildung und -prüfung nicht möglich.

 

Wir haben 22 Wochen Jagdhundeausbildung mit 34 Kursteilnehmern in 2019 durchgeführt. 19 Hunde sind bei uns geprüft worden, davon bestanden 14 ihre Prüfung. Eine Hundeführerin führte erfolgreich in Rotenburg/W..

Die große Teilnehmerzahl an den Ausbildungskursen zeigt, dass unsere Arbeit viel Anerkennung findet.

Herzlichen Dank meinem Ausbilderteam: Sienja Oppermann, Horst Engelke, Nils Hagen, Oliver Richter, Jens Rosebrock, Bärbel Staab, Thomas Hochgreve, Magdalena Wolf und Jürgen Arning.

Ich wünsche uns weiterhin Gesundheit und Freude an unserer gemeinsamen Aufgabe.

Waidmannsheil und Ho Rüd' ho

Gunhild Arning

Waidmannsheil

Stöberprüfung im Januar 2019

Prüfungsgewässer
Schussfest im Wasser
Gleich ist die Ente gefunden
Ente angelandet
Prüfungstag beendet

Brauchbarkeitsprüfung 2019

 

 

Am 19. Oktober fanden die Jagdhundeprüfungen der Jägerschaft Soltau statt. Die 14 angemeldeten Jagdhunde wurden in den Prüfungen: Nachsuche auf der 1000 m Fährtenschuhfährte,komplette Brauchbarkeit sowie deren Zusatzfächer geprüft. Nach vielen Monaten intensivem und ausdauerndem Trainings, ob im Hundekurs oder zu Hause, kam es an diesem Tag darauf an, die jagdliche Leistung der Hunde abzufragen.

 

Der Tag begann früh mit der Einteilung der Prüfungsgruppen und der Kontrolle der Impfpässe. Insgesamt wurden die 14 Jagdhunde in drei Gruppen aufgeteilt. Die Schweißhunde arbeiteten in Hützel und die Hunde für die Brauchbarkeit legten ihre Prüfungen in und um Behningen sowie in Ehrhorn ab, bevor sich für die Wasserprüfungen alle in Ilhorn trafen. Die teilnehmenden Hunde repräsentierten die Vielfalt der Jagdhunde in ihren unterschiedlichsten Rassen, ob Jagdterrier, Weimaraner, Münsterländer, Labrador, Bracke oder Deutsch Drahthaar. Die Besitzer der Jagdhunde waren angespannt und fieberten genauso wie alle Zuschauer oder Prüfer an diesem Tag mit.

 

Die 4 Schweißhunde absolvierten 1000m Schweißfährten und es haben drei von vier Hunden bestanden.

 

Zwei Jagdhunde, die zuvor die Herbstzuchtprüfung (HZP) bestanden haben, absolvierten erfolgreich die Zusatzfächer der Brauchbarkeitsprüfung: Schweißfährte und Gehorsamsfächer. Von den acht Jagdhunden, die zur vollen Brauchbarkeit angemeldet waren, haben vier bestanden. Die Prüfungsaufgaben wie Hasen- oder Entenschleppe haben alle Hunde, bis auf einer, geschafft. Auch die Schussfestigkeit oder die Gehorsamkeitsfächer bspw. während des Jagdgebrauchs wurden erfolgreich bestanden. Bei den letzten Disziplinen des Tages am Wasser genügten leider drei Hunde nicht den Ansprüchen.

 

Der Tag endete für alle Jagdhundebesitzer mit einem netten Zusammenkommen und gemeinsamen Essen im Schwalinger Gasthaus Witte.

 

Gunhild Arning, die Obfrau für das Jagdhundewesen, die die heutigen Jagdhundeprüfungen organisierte und veranstaltete, bedankte sich bei all ihren Helfern und den Prüfern des heutiges Tages, sowie bei den Revierinhabern, die ihre Reviere für die Prüfungen bereitstellten. Sie ließ das Jahr der zahlreichen Ausbildungseinheiten Revue passieren und bedankte sich für die Unterstützung der anderen Ausbilder.

 

Auch Jens Büilthuis, der Jägerschaftsvorsitzende, besuchte die Prüfungsteilnehmer und dankte Gunhild Arning und ihre Helfer für deren engagierte Arbeit und erwähnte, wie wichtig es ist, brauchbare, gut ausgebildete Hunde für den Jagdeinsatz zu haben.