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Seminar für Jagdhornbläser mit Michael Mull am 4. und 5. Februar 2017

Gut besucht, fleißig geprobt, viel gelernt!

 

Auch ein vermeintlich „einfaches“ Instrument wie das Jagdhorn (ganz gleich, ob Fürst-Pless- oder Parforcehorn) erfordert ständiges Üben. Denn in der Musik gilt eben wie überall: „wer rastet, der rostet“. Wenn dann noch ein kompetenter Lehrer Hilfestellung gibt, bringt das eine Jagdhornbläsergruppe schon ein Stück weiter nach vorn. Bläserobmann Manfred Heinker konnte den Musikpädagogen Michael Mull Anfang Februar für ein Wochenendseminar gewinnen. Michael Mull unterrichtet an der Musikschule Lübeck, und eines seiner favorisierten Instrumente ist das Jagdhorn.

So trafen sich denn in Wittes Gasthaus in Schwalingen ca. 20 Bläserinnen und Bläser aus den Bläsergruppen Bispingen, Wietzendorf, Schneverdingen und Soltau, um ihre Kenntnisse zu festigen und Neues dazu zu lernen. Der Samstag war den Fürst-Pless-  und Parforcehornbläsern in der Stimmung B reserviert, am Sonntag trafen sich die Es-Horn-Bläser.

Angefangen von einfachen Übungen zu den Themen Atmung und Tonbildung bis zum Blasen ganzer Stücke in der Gruppe wurde an beiden Tagen geprobt, bis sich bei einigen die Lippen schmerzhaft bemerkbar machten. Aber ein Jagdhornbläser kennt keinen Schmerz, und am Ende der beiden Seminartage waren sich alle einig: Ja, das Seminar hat uns sehr geholfen. Vor allem die Art, wie Michael Mull auf die kleinen und größeren Probleme individuell einging und Abhilfe vermittelte, fand großen Beifall. 

Die Begeisterung und eben auch der Lerneifer waren so groß, dass gleich ein Termin für das nächste Seminar - wieder in Wittes Gasthaus in Schwalingen - für den 23. und 24. September festgezurrt wurde.

Ein Dank gilt der Jägerschaft Soltau e. V., die ihre Jagdhornbläser großzügig unterstützt und die Kosten für den Referenten übernahm. 

Manfred Heinker