ERFOLGREICHE BRAUCHBARKEITSPRÜFUNG 2016

Geschafft! Nach erfolgreicher Arbeit auf der Schweißfährte bekommen Führer und Hund den Bruch

Rot- und Schwarzwildanblick im Prüfungsablauf

Kurz nach der Begrüßung durch Dr. Jens Bülthuis, dem Vorsitzenden der Jägerschaft Soltau, wechselten einige Stücke Rotwild ziemlich nah an der versammelten Korona vorbei. Das war typisch für das an der Raubkammer zwischen Bispingen und Munster gelegene Revier von Volker Meyer, in dem die Brauchbarkeitsprüfung der Soltauer Jägerschaft am 22. Oktober 2016 stattfand.

Sieben Hundeführer hatten ihre Hunde für die volle Brauchbarkeitsprüfung und drei für die Zusatzfächer zur HZP angemeldet. In dieser mit Wild gesegneten Gegend teilten sich die Hundeführer mit ihren vierläufigen Gefährten in zwei Gruppen auf, die von Gunhild Arning, der Hundeobfrau der Jägerschaft, und ihrem Mann Jürgen geleitet wurden. Trotz der zahlreichen Verleitfährten kamen, bis auf ein Hund, alle  auf der 400m langen Schweißfährte zum Ziel. Als die letzte Waldschleppe gerade gearbeitet war, meinten drei Wildschweine wohl, genug Hunde gesehen zu haben und verließen fluchtartig ihren nahe gelegenen Kessel. Alle Prüfungsaufgaben in Wald, Wiese und Wasser konnten sechs Gespanne erfolgreich bestehen. Einige Zuschauer, Prüflinge und Richter hatten ihre Jagdhörner dabei und gestalteten mit ihren Signalen einen stimmungsvollen Beginn und Abschluss der Prüfung. Am Ende des Tages hatte es sich wieder bewahrheitet, dass im Ausbildungskurs für Jagdhunde der Jägerschaft Soltau, der von Gunhild Arning und ihrem engagiertem Helferteam angeboten wird, die Hunde nicht nur auf die Prüfung, sondern auf ihre Arbeit überhaupt gut vorbereitet werden. So bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die die Prüfung bestanden, sich dann auch in der jagdlichen Praxis bewähren können.

Aber auch die anderen Hundeführer „werfen die Flinte nicht ins Korn“ und arbeiten noch etwas nach.