Infomobil

Mit Kindern unseren heimischen Wald erleben

Die dritten Klassen  der Wiesenschule Salzgitter-Bad durften den Wald und ihre darin lebenden Wildtiere näher kennenlernen.

Die Veranstaltung wurde von der Wohnbau Salzgitter ausgerichtet, vertreten durch ihren Mitarbeiter Axel Kornblum,  Diplom-Forstwirt als auch Obmann für Hegebüsche der Jägerschaft Salzgitter. 

Tatkräftig unterstützt wurde Axel Kornblum von der Jägerschaft Salzgitter.  Die Jäger Marc Müller und Markus Spiller standen am Ausbildungsmobil "Lernort Natur" den wissbegierigen Schülern für Frage und Antwort zur Verfügung. Neben Reh- und Schwarzwild durften auch andere Tiere wie Mufflon, Hase, Kaninchen, Fuchs, Uhu, Habicht, Eichhörnchen und einige mehr bestaunt werden. Die Neugierde der Schüler war schnell geweckt. Sind die Tiere echt? Warum sind sie gestorben? Habt ihr Jäger sie erschossen? Fragen über Fragen. Aber auf jede Frage gab es eine ehrliche sowie kompetente Antwort. 

Während die einen am Infomobil die Tiere bewunderten, wurde eine andere Gruppe durch Axel Kornblum während eines Spaziergangs durch einen kleinen Teil des Salzgitter Höhenzugs geleitet.

Hier wurden die Kinder schon am Eingang des Waldes auf die verschiedenen Schilder  wie Fahrverbot für Fahrzeuge, Landschaftsschutzgebiet oder auch auf das Hinweisweisschild Notfallpunkt aufmerksam gemacht.

Ein Sprichwort besagt "man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht". Das war auch den Schülern ganz schnell klar. Im Wald wachsen nicht nur Bäume, sondern auch Sträucher, Pilze und Flechten und neben dem Wild leben hier noch viele andere Tiere. Der Wald ist einer der größten Lebensräume für Tiere und Pflanzen. 

Die Schulkinder bekamen einen Einblick in den Lebenszusammenhang von Bäumen, Sträuchern, Gräsern und Kräutern sowie den Einfluss von Licht, Wasser, Boden, Pilzen und Kleinstlebewesen wie Regenwürmer, Kellerasseln und Tausendfüßler. Fachkundig wurden sie von Axel Kornblum über das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen der verschiedenen Elemente im Ökosysystem Wald, aber auch über den Naturschutz informiert.

Am Ende waren alle zufrieden und stolz, so einen tollen Spaziergang durch unseren heimischen Wald gemacht zu haben.

Wir hoffen, dass alle Kinder einen  lernreichen und spannenden Tag verbracht haben und sich in den nächsten Unterrichtsstunden in der Schule an das eine oder andere erinnern können oder auch zuhause von ihren neu gewonnenen Eindrücken berichten. 

Es ist wichtig, dass wir Erwachsenen uns engagieren, um im Zeitalter von Smartphone und Computer den Kindern zu zeigen, dass insbesondere das Wissen im Umgang mit der Natur nicht alleine durch eine App oder Google in Erfahrung gebracht werden kann.

Text und Foto: Marion Parusel

Weitere Bilder befinden sich in der Fotogalerie

Nutria gesucht

Liebe Jägerinnen und Jäger,

die Jägerschaft Salzgitter sucht für das Infomobil einen neuen Mitbewohner. 

Wer kann für die Präparation eine Nutria zur Verfügung stellen? 

Weitere Informationen bei Joachim Lüders unter der Nummer: 0177 6517949

Ein neuer Mitbewohner für das Infomobil

Bei einem Verkehrsunfall in Salzgitter im April diesen Jahres verunglückte ein ca. zweijähriger Wolfsrüde tödlich.


Der Jägerschaft Salzgitter ist es dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter gelungen, den Wolf als Exponat für das Infomobil der Jägerschaft Salzgitter zu bekommen. 


Für die Präparation des Wolfes konnte die Jägerschaft Salzgitter Heike Köhler von Nature Arts Tierpräparation, Heere gewinnen. Sicherlich ist es eine große Herausforderung von einem verletzten Wolf ein authentisches Ausstellungsstück zu erarbeiten.


Um die richtige Form des Körpers zu rekonstruieren wird zunächst das Fell des toten Tieres abgezogen. Da der Schädel ausgestellt werden soll, wird er zunächst abgekocht und im Mazerationsverfahren von Geweberesten befreit. Die Haut geht nun für einige Wochen zum Gerben in eine Gerberei, die sich auf Häute zur Präparation spezialisiert hat.


Für das Herrichten arbeiten Präparatoren, so auch Heike Köhler, mittlerweile mit künstlichen Modellen, die aus speziellem Kunststoff bestehen. Hierfür muss das Modell anatomisch korrekt sein, weil sonst die Haut nicht mehr darüberpasst. Bei jeder Arbeit wird das Modell je nach Bedarf vergrößert oder verkleinert und in der Haltung geändert, dass jedes Präparat ein einmaliges Kunstwerk ist.


Nachdem die gewünschte Körperform erarbeitet ist, wird dem Kunstkörper wieder das Fell über "die Ohren gezogen", die Haut mit dem Modell verklebt und zugenäht. Nun muss es trocknen und noch ein wenig aufgehübscht werden. 


Meister Isegrimm steht nun auf einem Podest. Naturgetreu und lebensecht.

Dabei sieht  der Betrachter vom Originaltier wirklich nur das Fell oder die Haut. Alles andere, Augen beispielsweise, ist künstlich. 


Der Wolf wird  am Sonntag, 16. Dezember, ab 10h beim Weihnachtsbaumverkauf der Niedersächsischen Landesforsten im Salzgitter Höhenzug erstmalig im Infomobil der Jägerschaft Salzgitter vorgestellt.


Ein großes Dankeschön an Heike Köhler für ihre mühevolle und hervorragende Arbeit. Gerade die Kinder werden sich freuen, einen lebensechten Wolf im Infomobil zu bestaunen.

Text und Foto: Marion Parusel

Betreuung:

Joachim Lüders

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SZ-Heerte

Mobil: 01776517949