Jagdhornklänge und gelebtes Brauchtum beim Rosenfest in Oldershausen

Bild 1: Die Jagdhornbläser der Jägerschaft Gandersheim – Altes Amt und Northeim vor dem Infomobil der Jägerschaft.

Bild 2: Hartmut Limprecht erläuterte den Besucherinnen und Besuchern die Bedeutung der vorgetragenen Jagdsignale.

Bild 3: Präparate heimischer Wildtiere im Infomobil der Jägerschaft vermittelten Groß und Klein Wissenswertes über die Artenvielfalt unserer Wälder und Feldfluren.

Am Samstag, den 4. Juli und Sonntag, den 5. Juli 2026 öffnete der historische Gutshof mit seinem weitläufigen Park der Familie von Oldershausen bereits zum 16. Mal seine Tore für das Rosenfest. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die besondere Atmosphäre zwischen blühenden Rosen, Kultur und Natur zu genießen.

Am Samstag bereicherten die Jagdhornbläser Gandersheim - Altes Amt gemeinsam mit den Bläsern aus Northeim das Festprogramm. Unter der Leitung von Bläserobmann Hartmut Adler präsentierten sie verschiedene Jagdsignale des jagdlichen Brauchtums.

Hartmut Limprecht führte die Gäste durch das Programm und erläuterte die Bedeutung der einzelnen Signale sowie ihren traditionellen Einsatz bei der Jagd. Den Auftakt bildete das Begrüßungssignal. Anschließend erklangen unter anderem die Signale zum Verblasen der Strecke für Reh- und Schwarzwild. So erhielten die Besucherinnen und Besucher einen anschaulichen Einblick in ein bis heute gepflegtes jagdliches Brauchtum.

Großen Zuspruch fand auch das Infomobil der Jägerschaft. Dort konnten sich Interessierte über das heimische Wild, seine Lebensräume sowie die vielfältigen Aufgaben der Jägerschaft im Natur-, Arten- und Wildtierschutz informieren. Besonders für Familien bot das Infomobil zahlreiche Möglichkeiten, die heimische Tierwelt näher kennenzulernen und mit den Jägerinnen und Jägern ins Gespräch zu kommen.

Jagdhornmusik, gelebtes Brauchtum und Informationen über die heimische Tierwelt machten den Auftritt der Jägerschaft zu einem besonderen Programmpunkt des Rosenfestes. Die Jägerschaft präsentierte sich dabei als moderner Ansprechpartner für Natur, Wild und gelebte Tradition.