Öffentlichkeitsarbeit

Die Jagd im Wandel der Zeit

Nicht nur die Jagd, auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich  verändert:

Das emotionale Engagement für Natur- und Tierschutz in der Gesellschaft hat stark zugenommen, während Kenntnisse über die Natur und ihre Abläufe geringer geworden sind. Informationen über Aufgaben, Rechte und Pflichten von Jägern sind in der Bevölkerung kaum vorhanden, wodurch ein großer Raum für Spekulationen und Vorurteile geschaffen wird. Deshalb muss die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden und vermitteln, dass die Jagd natürlich und notwendig ist, aber auch Freude bereitet.

Neue "Rollende Waldschule"

 Die "Rollende Waldschule" ist durch einen Unfall abgebrannt. Da diese eine wichtige Rolle übernimmt, soll eine neue "Rollende Waldschule" angeschafft werden.

 

"Wer die Natur nicht mehr erkennt, wird sie irgendwann für überflüssig halten." Mit diesem Satz hat Vorsitzender Josef Bünger aus Cloppenburg 1999 die erste Rollende Waldschule des Vereins "Naturschutz Oldenburger Münsterland" vorgestellt.

 Der aus einer Jagdgemeinschaft von den Jägern (Josef Bünger, Franz Kampsen und Werner Südbeck) gegründete Verein wollte mit seinem Wald-Mobil der zunehmenden Waldentfremdung der Kinder und Jugendlichen entgegenwirken. Die Gestaltung der Waldschule erfolgte seinerzeit unter pädagogischer Begleitung des Grundschullehrers Franz von der Heide aus Sedelsberg.

 Das dies der richtige Weg war, zeigte sich schon bald darin, dass die Rollende Waldschule weit über die Grenzen des Landkreises Cloppenburg bekannt und auch eingesetzt wurde. Diese Idee war Vorläufer der heute landesweit im Einsatz befindlichen Infomobile der Landesjägerschaft.

 Nach Auflösung des Vereins im vergangenen Jahr wurde die Rollende Waldschule von der Jägerschaft  Cloppenburg übernommen. 

"Nach einer Jugendstudie der Uni Marburg konnten sich 75 % der Kinder nicht mehr erinnern, wann sie das letzte Mal im Wald waren", sagte Bünger. Josef Bünger machte deutlich, wie wichtig es sei, Kinder und Jugendliche wieder an die Natur heranzuführen. „Wer die Natur nicht kennt, kann sie später auch nicht schützen“, betonte Bünger. Auch viele Kinder auf dem Land würden kaum noch die heimische Fauna und Flora kennen und glaubten: „Die Milch kommt von der lila Milka-Kuh“, so Bünger.

Das Wald-Mobil soll Kindern ermöglichen, die Natur durch Beobachten, Gestalten und Anfassen zu erfahren. Sie sollen den Wald mit allen Sinnen erfahren. Das kostenlose Angebot richtet sich vorwiegend an Schulen. Aber auch für die Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft, Hoffeste, Kindergartentage, Hegeringveranstaltungen, Dorffeste sowie für Ferienpassaktionen steht die Waldschule zur Verfügung.

 

Bei Fragen zur "Rollende Waldschule":

Jörg Wolters

Felder Str. 2, 49632 Essen

Tel.: 0178 / 4512967

Email: joerg.wolters.essen@t-online.de