Niederwildsymposium der Landesjägerschaft Niedersachsen

Forschung und Maßnahmen zur Unterstützung des Niederwildes in unserer Kulturlandschaft

Am Samstag, den 17. März 2018, veranstaltet die Landesjägerschaft Niedersachsen im Niedersachsenhof in Verden (Haag's Hotel), Lindhooper Straße 97, 27283 Verden (Aller) ihr

Niederwildsymposium: Forschung und Maßnahmen zur Unterstützung des Niederwildes in unserer Kulturlandschaft

Lebensraumverluste, Habitatveränderungen, ungünstige Witterung, Prädationsdruck und Krankheitserreger machen dem Niederwild aber auch anderen offenlandgebundenen Säugetier- und Vogelarten  unterschiedlich stark zu schaffen. Hinzu kommen oftmals noch regionalspezifische Bedingungen und Wechselwirkungen.  All diese Faktoren wurden und werden intensiv als mögliche  Rückgangsursachen diskutiert. 

Die Landesjägerschaft Niedersachsen beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dieser Thematik und hat in dieser Zeit eine Reihe verschiedener Maßnahmen zum Erhalt der Niederwildarten initiiert und umgesetzt.

Aufgrund der hohen und durchweg sehr positiven Resonanz auf das Niederwildsymposium im vergangen Jahr in Ankum, wiederholt die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. ihr Niederwildsymposium. Dieses Mal findet es in Verden statt. Es bietet einen Überblick über die Maßnahmen – von Forschungsprojekten und deren Ergebnissen bis zu praktischen Maßnahmen, die die Landesjägerschaft in den vergangenen Jahren durchgeführt hat.

Am 17. März 2018 im Niedersachsenhof, Lindhooper Straße 97, 27283 Verden (Aller).

Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogamm des LJN-Niederwildsymposiums.

Tagungsbeiträge des Niederwildsymposiums

Wildbiologische Forschung im Themenfeld Jagd - für den Eifelturm oder die Kanzel?

(Dr. Egbert Strauß, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung)

Erkenntnisse aus der Niederwildforschung - Schwerpunkt Fasan

(Ulrich Voigt, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung)

Modernes Prädatormanagement mit Betonrohrfalle

(Holger Fiedler, Dipl. Forst. Ingenieur)

Energie aus Wildpflanzen - Ergebnisse und Ausblick für Niedersachsen

(Josef Schröer, Stellv. Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.)

Blühstreifen und Blühmischungen in der Praxis

(Dr. Josef Kuhlmann, Leiter Fachgruppe Pflanzenbau, Bez.St. Cloppenburg, LWK Niedersachsen )

Kitzrettung, praktische Maßnahmen zur Verhinderung von Mähtod

(Johann Högemann, Obmann für Naturschutz der Jägerschaft Lingen)

Auswildern von autochthonen Fasanen nach dem Höckeler Modell

(Martin Meyer Lührmann, Kreisjägermeister und Vorsitzender des Bezirks Osnabrück-Emsland)

Die Referenten des LJN-Niederwildsymposiums v.l.: Johann Högemann, Martin Meyer Lührmann, Holger Fiedler, Dr. Egbert Strauß, Dr. Josef Kuhlmann, Ulrich Voigt, Josef Schröer