Hegering Nord stiftet Muffelwidderpräparat für das Infomobil

Für den Einsatz am Infomobil sowie für die Jungjägerausbildung hat der Hegering Nord am 19.10.2014 der Kreisjägerschaft Schaumburg einen präparierten Muffelwidder gespendet.

5 jähriger Widder als Vollpräparat

Übergabe des Muffelwidders an die Kreisjägerschaft Schaumburg

Das heimische Mufelwild hat für die Kreisjägerschaft Schaumburg eine besondere Bedeutung, da es als Logo der heimischen Kreisjägerschaft dient.

Die Übergabe des präparierten Muffelwidders an die Kreisjägerschaft Schaumburg erfolgte am 19. Oktober 2014 in der würdigen Kulisse am Forsthaus Halt. Hegeringleiter Friedrich Windheim überreichte gemeinsam mit Lucie Hüttermann (Obfrau für Öffentlchkeitsarbeit im Hegering Nord) den Muffelwidder an Hermann Platte (Vorsitzender der Kreisjägerschaft Schaumburg) sowie Helma Hartmann-Grolm (Stellv. Vorsitzende der Kreisjägerschaft Schaumburg)


Wissenswertes über unser Muffelwild: Das Europäische Mufflon wird jagdlich als Muffelwild oder kurz als Muffel betitelt. Die aus Sardinien und Korsika stammende westlichste und kleinste Unterart des Mufflons wurde vor 100 Jahren im Bückeberg ausgewildert und konnte sich in ihrer neuen Heimat sehr gut etablieren.

Das Muffelwild lebt außerhalb der Brunftzeit meist nach Geschlechtern getrennt in Rudeln zusammen. Die Brunft findet im Oktober/November statt; im März/April werden dann ein bis zwei Lämmer gesetzt.

Die seitlich am Kopf angeordneten Lichter ermöglichen scharfes Sehen mit einem großen Sichtfeld und deuten darauf hin, dass Muffelwild lichtaktiv ist und übersichtliches Gelände bevorzugt. Muffelwidder tragen Horngebilde, die ab einer gewissen Länge eine korkenzieherartige Form ausbilden. Diese so genannten Schnecken stellen Rammwaffen dar und werden in "Turnierkämpfen" zwischen den Widdern eingesetzt.

Die Schafe hingegen bilden gar keine oder nur ganz geringe Horntüten als Kopfschmuck. Nur 5 bis 10 % der Schafe weist Hörner auf. Muffelwildlämmer tragen noch keine Hornansätze. Die Hörner weisen  unterschiedliche Formen von Ring- und Wulstbildungen auf. Man unterscheidet Jahresringe und Schmuckwülste, von denen sich das Alter der einzelnen Individuen ableiten lässt.