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Der Landkreis Verden im Herzen des niedersächsischen Tieflandes am Rand der Lüneburger Heide hat viele Gesichter. Die Urstromtäler der Weser, Aller und Wümme, sowie waldreiche Geestlandschaften mit Hochmooren und Heideflächen prägen sein einzigartiges Landschaftsbild. Der Wechsel von Marsch und Geest sowie bodenabhängige Bewirtschaftungsarten bedingen, dass auch die Wildbestände und -besätze regional recht unterschiedlich strukturiert sind.
Rund 12 % der 787,67 km² umfassenden Gesamtfläche des Landkreises sind Waldflächen. Sie sind Einstand und Lebensraum für Rehwild und ein beachtliches Damwildvorkommen. Schwarzwild ist außer in den Marschen fast flächendeckend vertreten. Während in den schwerpunktmäßigen Schalenwildgebieten die Niederwildjagd relativ klein geschrieben wird, weisen einige Geestreviere noch gute Niederwildbesätze auf. Reviere mit guten Hasenstrecken gibt es in den Marschgebieten.
Im Landkreis Verden werden 99 gemeinschaftliche Jagdbezirke und 40 Eigenjagden bewirtschaftet. Mit den Forstämtern der Privat- und der Landesforst, die Waldflächen im Kreisgebiet haben, ist man bemüht, einen Konsens zu finden, der einerseits dem Wald und andererseits dem Wild gerecht wird.
Auch das jagdliche Brauchtum kommt in Verden nicht zu kurz, was unter anderem durch die Aktivitäten der Jagdhornbläsergruppe zum Ausdruck kommt. Dass die Verdener Bläser sich, was ihr Können angeht, nicht zu verstecken brauchen, zeigten sie bei Auftritten auf der Hannoverschen Messe "Pferd & Jagd" sowie bei der Grünen Woche in Berlin eindrucksvoll.
Beim Gebrauchshundeverein Verden ist das Jagdhundewesen in guten Händen. Neben diversen Hundeprüfungen werden mehrere Führerlehrgänge angeboten. Die am häufigsten geführten Jagdgebrauchshunderassen sind Deutsch-Drahthaar, Deutsch-Kurzhaar, Teckel und Terrier.
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