Über uns

Der Landkreis Osterholz erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 650,67 qkm – insgesamt leben 112.000 Einwohner im Kreisgebiet.

Geografisch ist unser Landkreis am westlichen Rand des Elbe-Weser-Dreiecks einzuordnen; die Weser bildet hierbei im Westen eine natürliche Kreisgrenze. Dort findet sich auch die zu Schwanewede gehörende größte Flussinsel Europas – Harriersand. Im Süden grenzt das Kreisgebiet unmittelbar an das Land Bremen an.

Dem Betrachter präsentiert sich im Landkreis Osterholz eine sehr ab-wechslungsreiche und interessante Landschaft. Die flache Marsch mit ihren Deichanlagen entlang der Weser, die schon auf die Nähe zur Küste verweist, ist Rückzugsgebiet und Rastplatz für eine Vielzahl von Wasservögeln. Gerade im Winter geben sich hier die unterschiedlichsten Enten- und Gänsearten ein wiederkehrendes Stelldichein. Hinter dem Geestrücken beginnt die wellige und im Nordkreis waldreiche Landschaft der Geest. Entlang der Geestkante verläuft in Richtung Ritterhude die flache, offene Hammeniederung. Zwischen den Kanten der Zevener- und der Wesermünder-Geest (etwa nördlich der Linie Osterholz-Scharmbeck – Worpswede) erstreckt sich das weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannte Teufelsmoor.


Unsere Jägerschaft Osterholz e.V.

Der Jägerschaft Osterholz e. V. gehören zurzeit 783 Mitglieder an, davon sind 59 Ehrenmitglieder. Organisatorisch strukturiert sich der Kreisverband in 11 Hegeringe. In den Kernbereichen der Damwildpopulation bestehen darüber hinaus 2 Damwildhegeringe. Die bejagbare Fläche im Landkreis Osterholz umfasst ca. 52370 ha und gliedert sich in 119 Jagdrevieren. Während im Kreisgebiet alle Niederwildarten grundsätzlich flächen-deckend vorkommen, sind Damwild und Schwarzwild nur in den im Nordkreis liegenden Waldgebieten als Standwild anzutreffen.

Ein erhebliches Problem, mit dem sich sicherlich nicht nur die Jäger-schaft Osterholz auseinander setzen muss, stellen die hohen Fallwild-raten im Straßenverkehr beim Rehwild dar. Unterschiedliche Methoden und flächendeckende Versuche durch die Anbringung von Wildwarnreflektoren, Duftzäune etc. schafften aber entweder nur kurzfristig oder gar keine Abhilfe. Eine signifikante Reduktion der Fallwildzahlen war bisher auf diesem Weg nicht zu erreichen.

Die Jägerschaft Osterholz e. V. kann auf eine mehr als 50-jährige Geschichte zurückblicken, denn die Neugründung des Osterholzer Jagdverbandes erfolgte im Oktober 1947. Der eigentliche Zusammenschluss einiger weniger Jäger in unserer Region wird zwar bereits auf das Jahr 1910 zurückdatiert, aber entsprechende Unterlagen darüber sind nicht mehr vorhanden.