Die Jägerschaft hat z. Zt. 11 Hegeringe mit rd. 1.400 Mitgliedern. Vor 50 Jahren wurden 72 Jagdscheine gelöst, heute sind es rd. 1.700 für den Bereich des Altkreises Meppen.
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Auf den damaligen großen Moor- und Heideflächen – auf dem das Birkwild bis in die 60-er Jahre noch reichlich vorhanden war – wurden im Rahmen der Emslanderschließung große Flächen kultiviert und in landwirtschaftliche Nutzflächen umgewandelt mit der Folge, dass das Birkwild stetig abnahm und heute nicht mehr vorhanden ist.
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Das Kaninchen, bis in die 90-er Jahre die Hauptwildart im Landkreis Emsland, hat durch die Myxomatose und insbesondere durch die sogenannte Chinaseuche enorm Schaden genommen. Der Vergleich der Jagdjahre 90/91 zu 2003/2004 zeigt, dass nur noch ca. 13 % der Strecke aus dem Jagdjahr 90/91 erzielt wird.
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Als Wildart mit einer großen Populationsdynamik war das Nutria bis vor einigen Jahren in den hiesigen Revieren noch unbekannt. Heute gehen sie in einigen Revieren bereits beachtlich zu Schaden. Durch Bemühungen des ehemaligen Kreisjägermeisters und Vorsitzenden der Jägerschaft Meppen - Heinrich Brandewiede - und des damaligen Forstdirektors Dr. Damm vom Bundesforstamt Sprakeler Heide wurden auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) der Bundeswehr 3 Stücke Damwild ausgesetzt, die sich so gut vermehrten, dass Damwild heute in allen Revieren, die an die WTD 91 angrenzen, heimisch ist. In den großen Aufforstungsflächen des Emslandes ist als weitere Hochwildart Schwarzwild gelegentlich anzutreffen. In allen 11 Hegeringen der Jägerschaft Meppen ist eine aktive Jagdhornbläsergruppe vorhanden. Durch den Betrieb von zwei Tontaubenschießständen und einem Kugelschießstand mit aktiven Nutzern wird das jagdliche Schießen gefördert. In den letzten Jahren konnte die Jägerschaft Meppen mehrere Bezirks-, Niedersachsen- und Deutsche Meister ehren. Zur Zeit laufen aussichtsreiche Bestrebungen einen neuen Kugelschießstand zu errichten. |
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Der Jagdgebrauchshundeverein ist aktiv bemüht, das Jagdhundewesen zu fördern und gute Jagdhunde auszubilden, die für die Niederwildjagd unentbehrlich sind. Die wichtige Öffentlichkeitsarbeit wird "groß geschrieben". Durch alljährliche Ferienpassaktionen, Waldführungen und Vorträge, soll insbesondere jungen Menschen Wild und Natur näher gebracht werden, was auf große Resonanz und Verständnis stößt. |





