Über uns

Die Jägerschaft Grafschaft Diepholz umfaßt den Süden des Landkreises Diepholz und erstreckt sich über sieben Samtgemeinden sowie die Städte Diepholz und Sulingen mit insgesamt 112.300 Hektar jagdbarer Fläche.

Landschaftlich ist das Verbandsgebiet geprägt durch den Dümmer-See, die Diepholzer Moorniederung sowie die Flußniederungen der Hunte und der Großen Aue. Im Norden grenzt es an den Naturraum der Wildeshauser Geest. Im Landkreis Diepholz wurden 71 Landschaftsschutzgebiete und 45 Naturschutzgebiete ausgewiesen, die 21,4 % der Kreisfläche einnehmen.

Unsere Jägerschaft ist gegliedert in 11 Hegeringe, die zusammen 164 Jagdreviere betreuen, davon 97 Gemeinschaftsjagden und 67 Eigenjagden. Weiterhin besteht ein Damwildhegering, der die gebietsübergreifende Hege und kontrollierte Bejagung des Damwilds zur Aufgabe hat.

Unsere Reviere sind vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägt. Jäger und Landwirte arbeiten im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Wirtschaftlichkeit der Flächenbearbeitung konstruktiv zusammen. Die Waldanteile in den Revieren sind – nicht zuletzt wegen der umfangreichen Moorgebiete – im Durchschnitt geringer als in anderen Landkreisen Niedersachsens.

Die seit 17 Jahren durchgeführten Wildtier-Zählungen weisen eine erfreuliche Vielfalt sowohl der jagdbaren als auch der ganzjährig geschützen Tierarten auf. Die Wildschweinpopulation zeigt wie in ganz Niedersachsen auch im Landkreis Diepholz eine starke Zunahme. Auffällig ist weiterhin die hohe Vermehrungsrate der Beutegreifer, insbesondere des Fuchses.

Andere Wildtierarten weisen aufgrund natürlicher Regulation hohe Besatzschwankungen auf, wie zum Beispiel das Kaninchen.

Durch großen Einsatz der Jäger vor Ort konnte in den letzten Jahren nahezu überall eine Verbesserung der Biotopstruktur durch Anlage von Hecken- und Feldgehölzanpflanzungen sowie neuer Feuchtbiotope erzielt werden.