Der Hegering Vechta stellt sich vor
Struktur und Größe
Der Hegering Vechta ist einer von 12 Hegeringen des Landkreises Vechta. In zwei Eigen- und sieben Gemeinschaftsjagden wird eine Fläche von rund 5000 ha bejagt. Das gesamte Gebiet des Hegerings Vechta ist überwiegend durch eine "städtische Landschaft" geprägt. Die stadtnahe Lage bringt zwangsläufig mit sich, dass die Reviere Ziel einer zunehmenden Zahl von Spaziergängern (mit Hunden), Joggern und anderen Freizeitsportlern sind. Ferner verringert sich Jahr für Jahr die bejagbare Fläche aufgrund der Ausweisung immer neuer Bau- und Gewerbegebiete. Dies hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf den Wildbestand.
Traditionell handelt es sich bei den Revieren des Hegerings Vechta um reine Niederwildreviere. In den Revieren kann überwiegend ein guter bis sehr guter Rehwildbestand bejagt werden. Auch sind durchweg noch gute Hasen- und Fasanenstrecken zu erzielen.
Die Einwanderung biotopfremder Wildarten ist aber auch im Hegering Vechta zunehmend zu verzeichnen. So wird beispielsweise in den letzten Jahren- mit steigender Tendenz – Schwarzwild bestätigt und vereinzelt auch zur Strecke gebracht.
Trotz begrenzter Jagdmöglichkeiten ist der Hegering beziehungsweise sind die Revierinhaber stets bemüht, einer möglichst großen Zahl der 181 Hegeringsmitgliedern Jagdgelegenheit in den Revieren zu geben. So werden beispielsweise im Januar und Februar eines jeden Jahres mindestens 4 gemeinsame Taubenjagdtage ausgerichtet, an denen alle Hegeringsmitglieder teilnehmen können.
Hundewesen
Unter der Führung der Hundeobfrau Sarah Mix wird jedes Jahr ein Vorbereitungskurs für die Jagdeignungs- und Herbstzuchtprüfung für Jagdhunde durchgeführt. Der Kursus erfreut sich zunehmender Beliebtheit mit der Folge, dass in sämtlichen Revieren mittlerweile eine ausreichende Zahl an jagdlich brauchbaren und geprüften Jagdhunden zur Verfügung steht.
Jagdhornbläsergruppe
Die im Jahre 1964 gegründete Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Vechta wird derzeit vom Josef Beuse geleitet. Die Jagdhornbläsergruppe kann auf ein hohes musikalisches Niveau, bestätigt durch zahlreiche Wettkampferfolge, verweisen. Allein 16mal errang die Bläsergruppe bei den Landesmeisterschaften in Springe die goldene Hornfesselspange. Bei den Bundesmeisterschaften in Kranichstein erreichte sie einmal die silberne und zweimal die goldene Hornfesselspange. Auch zahlreiche private Festlichkeiten werden von der Bläsergruppe mit Jagdhornklängen begleitet. Derzeit ist die Bläsergruppe verstärkt auf der Suche nach Nachwuchsbläsern.
Schießwesen
Unter der Leitung des Schießobmanns Christian Börgerding werden jährlich Übungsschießen und ein Pokalschießen mit der Flinte auf dem Schießstand in Norddöllen ausgerichtet. Zahlreiche Preise werden hierbei vergeben. Ferner besteht vor Aufgang der Bockjagd die Möglichkeit, Büchsen unter fachkundiger Anleitung auf dem Kugelschießstand in Bahlen (bei Dinklage) einzuschießen.
Naturschutzobmann
Durch den Naturschutzobmann Bernd Eilers werden regelmäßig verschiedene Naturschutzprojekte in den Revieren organisiert und begleitet. Neben der Anlage von Wildäckern und Wildschutzstreifen gehört auch das Sammeln von Zivilisationsmüll in den Revieren zum festen Programm des Naturschutzobmanns. Der Hegering ist auch immer wieder bemüht, "jagdkundlichen Unterricht" in Grundschulen in Absprache mit den fachkundlichen Lehrern anzubieten, um so bereits den Kindern dass Jagdwesen näher zu bringen.
Vertreter Junge Jäger
Über das Amt des Vertreters für Junge Jäger, welches derzeit von Stefan Strey- Kasperlik ausgeübt wird, will der Hegering versuchen, die Jungjäger von Anfang an in den Hegering zu integrieren und in die verschiedenen Aktivitäten des Hegerings einzubinden.
An jedem letzten Donnerstag im Monat findet ab 20:00 Uhr ein Jungjägerstammtisch in der Gaststätte Stierbräu in Vechta statt, an dem selbstverständlich auch "alte Hasen" teilnehmen dürfen.


